Nicht bloß in Australien – auch in Deutschland gibt es Tiere, die Gift zur Verteidigung oder für die Jagd einsetzen. Wenn auch – das müssen wir direkt einräumen – keines von ihnen eine echte Gefahr für Menschen darstellt. Spannend sind diese oft seltenen und streng geschützten Lebewesen dennoch. Unsere Fotostrecke zeigt die zehn giftigsten Tiere Deutschlands und räumt mit dem Mythos auf, dass giftige Tiere nur in den Tropen leben!
Da ist etwa der Feuersalamander, dessen Hautdrüsen ein Nervengift absondern, das eine äußerst effektive Abschreckung für Fressfeinde ist. Die Gelbbauchunke produziert ein stark reizendes Hautsekret, das dafür sorgt, dass sie für viele Tiere nicht mehr auf dem Speiseplan steht. Mit Respekt zu betrachten ist auch die Kreuzotter: Deutschlands am weitesten verbreitete Giftschlange.
Giftige Tiere gibt es auch in Deutschland
Und giftige Tiere gibt es nicht nur zu Lande, sondern auch im Wasser. Dort lauert etwa das Petermännchen, dessen giftige Stacheln schmerzhafte Verletzungen verursachen können. Oft bei nichts ahnenden Badegästen. Auch der Kontakt mit bestimmten Quallen kann für Schwimmende im Meer unangenehm werden.
Für gesunde Erwachsene sind Begegnungen mit den hier gezeigten Tieren meist ungefährlich, vor allem, wenn man Abstand hält und die Tiere nicht bedrängt. Ein bisschen Umsicht und Respekt helfen da. Giftig heißt nicht gefährlich – zumindest in Deutschland.