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"Die Sims 2: Gestrandet": Affenspaß auf einer einsamen Insel

Publisher EA spendiert den Millionen "Sims"-Verrückten den gefühlt tausendsten Ableger der erfolgreichsten Spielereihe aller Zeiten - in einem gänzlich neuen Setting.

Zu Beginn des Spiels müssen "Sims"-typisch die Charaktere festgelegt werden. Wichtiger als das Aussehen ist hierbei jedoch die Wahl des Berufs: Ein Baumeister kann später für das Errichten von Hütten äußerst nützlich sein, während ein Koch aus mehreren Zutaten ein schmackhaftes und sättigendes Mahl zubereiten kann.

Doch bis es soweit ist muss viel erkundet und vor allem gesammelt werden: Treibholz, Bambus, diverse Früchte oder Palmenwedel wollen im unsichtbaren, scheinbar unendlich großen Rucksack der Sims verstaut werden, um später daraus Hütten, Einrichtungsgegenstände, Essen oder Werkzeug herzustellen; einerseits realistisch, könnte die Sammlerei andererseits ungeduldigen Naturen eine zu hohe Gewichtung im Gameplay haben.

Zu Beginn des Spiels ist der Sim auf sich alleine gestellt, erst nach dem Bau eines Floßes trifft er auf einer anderen Insel auf den nächsten Schiffbrüchigen. Dazwischen kann er sich die Zeit mit putzig animierten Schimpansen vertreiben, die geknuddelt, gefüttert und auch als Butler missbraucht werden können ...

So bauen sich die Sims nach und nach ein gemütliches Reich auf - Bambushütten, Lagerfeuer und Romanzen inklusive. Wie in den PC-Spielen müssen die Bedürfnisse der Inselbewohner befriedigt werden, seien es Hunger, Schlaf, den Wunsch nach Gemütlichkeit in Form von Einrichtungsgegenständen oder menschliche Bedürfnisse wie den Gang zur Naturtoilette.

Die Inselwelt ist nett anzusehen, hätte aber nichtsdestotrotz in puncto Texturenschärfe und Effekte ein wenig liebevoller gestaltet werden. Vor allem stören die vielen Ladebildschirme, die das Gameplay zu häufig unterbrechen.

Die Sims 2: Gestrandet

Hersteller/Vertrieb

Maxis/EA

Genre

Simulation

Plattform

PlayStation2, Nintendo DS, PSP, Wii

Preis

ca. 60 Euro

Altersfreigabe

o.A.

Nichtsdestotrotz ist "Die Sims 2: Gestrandet" ein spaßiger Ableger der Serie, der aufgrund seines einnehmenden Gameplays viele vergnügliche Stunden garantiert und immer wieder zu einem Spielchen einlädt.

Jens-Ekkehard Bernerth/Teleschau / TELESCHAU