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"FunPhotor": Dein Foto auf dem Dollarschein

Was tun mit den vielen digitalen Fotos auf der Festplatte? Das Spaßprogramm "FunPhotor" kann die Aufnahmen in über hundert vorbereitete Vorlagen einfügen. So ist es möglich, den eigenen Kopf auf einen gestählten Beckham-Körper zu setzen.

Profis nutzen den "Adobe Photoshop", um aufwendige Fotocollagen zu generieren. Der normalsterbliche Anwender dürfte aber kaum dazu in der Lage sein, die komplizierten Funktionen und Befehle der Software so zu verwenden, dass am Ende etwas Vernünftiges dabei herauskommt. Aus diesem Grund gibt es "FunPhotor". Das Programm fügt die eigenen Porträts in zahlreiche lustige Vorlagen ein, die bereits der Demo beiliegen. Das ganze Prozedere lässt sich in nur vier Arbeitsschritten absolvieren. Nach fünf Minuten ist das Ergebnis fertig: Vor allem Einsteiger freuen sich über die Arbeitserleichterung.

Im ersten Schritt geht es darum, eine geeignete Vorlage zu finden. Das Programm bietet bereits eine ganze Menge entsprechend vorbereiteter Grafiken an. David Beckham ist da zu sehen, aber auch die Mona Lisa, ein Dollarschein oder ein Astronaut im Weltraum. In allen Vorlagen ist ein lilafarbener ovaler Fleck eingeblendet - und zwar genau dort, wo gleich das Gesicht eines Porträtfotos eingefügt werden soll. Wer möchte, kann auch eigene Vorlagen generieren und diese öffnen.

Auf das richtige Porträt kommt es an

Im zweiten Schritt gilt es, ein eigenes Foto zu laden. Dabei sollte es sich möglichst um ein Porträtfoto handeln, auf dem das Gesicht frontal von vorne und in ausreichender Größe zu sehen ist. Das Programm unterstützt sehr viele Bildformate. Eine Vorschau hilft, das passende Bild zu finden und in das Programmfenster zu übernehmen. Es wird in den lilafarbenen Bereich der Vorlage eingeklebt und lässt sich hier mit der Maus beliebig verschieben und ausrichten.

FunPhotor 2.3

System

ab Windows 98

Autor

ZeallSoft

Sprache

Deutsch

Preis

29,95 Dollar

Größe

6 MB

Drehen und Zoomen unverzichtbar

Um die Feinarbeit geht es im dritten Arbeitsschritt. Im entsprechenden Programmfenster ist es möglich, den Porträtausschnitt zu zoomen. Das ist extrem wichtig, da das Gesicht nie von vornherein in die Maske passt, sondern stets noch feinfühlig vergrößert oder verkleinert werden muss. Kein Problem ist es auch, die Motive zu drehen oder sie zu spiegeln. Schieberegler helfen dabei, die Helligkeit, den Kontrast und die Farbintensität zu manipulieren.

Im vierten und letzten Arbeitsschritt hat der Anwender auch noch die Möglichkeit, einen Text in das Bild zu übernehmen. Der Textabschnitt kann auch mehrzeilig sein. Er lässt sich in jeder beliebigen Schriftart formatieren und in verschiedenen Punktgrößen setzen. Wer möchte, kann den Text auch farbig gestalten oder mit einem Schattenwurf versehen. Das Ergebnis der eigenen Bemühungen wird per E-Mail verschickt oder in einer JPEG-Datei gespeichert. Eine Druckfunktion fehlt leider.

Die Testversion ist funktionell nicht eingeschränkt, arbeitet nach der Installation aber nur zehn Tage lang. In der Vollversion stehen 100 Vorlagen zur Verfügung.

Download beim Hersteller: www.funphotor.com

Carsten Scheibe
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