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"Printer's Apprentice": Schriften sichten

Im Fonts-Verzeichnis von Windows schlagen mit der Zeit viele hundert Zeichensätze auf. "Printer's Apprentice" hilft dabei, die einzelnen Schriften zu sichten. Ebenso einfach ist es, neue Schriften zu begutachten und bei Gefallen selektiv zu installieren.

Bereits seit vielen Jahren bietet "Printer's Apprentice" seine Hilfe bei der Begutachtung von Computerschriften an. Nach dem Start der neuen Version liest das Programm automatisch das Fonts-Verzeichnis von Windows aus, um die Namen aller hier gespeicherten Schriften in einer Liste zusammenzutragen.

Sobald der Anwender eine Schriftart in der Liste markiert, zeigt das Tool einen Buchstaben in eben dieser Schriftart an - in extremer Vergrößerung. Auf diese Weise ist es möglich, einen ersten Eindruck von der optischen Wirkung der Schrift zu gewinnen. Wer möchte, kann von dieser Darstellung auch zu einer Zeichensatzübersicht wechseln oder stattdessen einen Mustersatz einblenden, der natürlich ebenfalls in der markierten Schrift formatiert wird. Wer hier einen eigenen Text eingibt, kann sofort ablesen, in welcher Schriftart er am besten aussieht. Bei Symbolschriften blendet das Tool auch die Tastaturbelegung ein.

Printer's Apprentice 7.56c

System

ab Windows 98

Autor

Bryan T. Kinkel

Preis

25 Dollar

Sprache

Englisch

Dateigröße

3,1 MB

Auch nicht-installierte Fonts werden angezeigt

Ein wichtiges Plus ist, dass "Printer's Apprentice" in der Lage ist, auch Schriften zu listen, die noch gar nicht installiert sind. Sie können in der Vorschau gesichtet werden, sodass der Anwender nur noch die Fonts zu installieren braucht, die ihm auch wirklich gut gefallen.

Das Programm lässt sich auch zum Aufräumen der eigenen Schriftensammlung verwenden. Fonts, die nicht ganz so gut aussehen, lassen sich leicht mit der ENTF-Taste "deinstallieren". Dabei können sie nicht nur aus dem Fonts-Verzeichnis entfernt, sondern auch ganz von der Festplatte gelöscht werden. Hinzu kommt, dass "Printer’s Apprentice" dazu in der Lage ist, übersichtliche Schriftenkataloge auszudrucken, die auch bei ausgeschaltetem Rechner dabei helfen, die passenden Schriften zu finden. Die Testversion der Software lässt sich 15 Tage lang verwenden.

Download beim Hersteller: www.loseyourmind

Carsten Scheibe / DPA