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SCHEIBE: Das wahre Leben: von Daleks und Pacmans

Echte Computerfreaks sehen die Welt mit anderen Augen. Sie teilen ihre Mitmenschen in Daleks und Pacmans ein. Die Charakterisierungen aus der bunten PC-Spielewelt greifen erstaunlich gut.

Echte Computerfreaks sehen die Welt mit anderen Augen. Sie teilen ihre Mitmenschen in Daleks und Pacmans ein. Die Charakterisierungen aus der bunten PC-Spielewelt greifen erstaunlich gut, auch wenn eigentlich niemand ein Boulderdash sein möchte. Dann schon lieber ein Super-Mario.

Immer einen Schritt zu nahe: Daleks

Ganz sicher kennen auch Sie einen Dalek. Erinnern Sie sich nur an das Spiel aus den Achtzigern. Da musste man eine Spielfigur heil durch eine Horde Roboter bewegen. Bei jedem Schritt rückten die Roboter unerbittlich näher. Kam es zu einer Berührung, war man sofort tot. Ich kenne leider auch im wirklichen Leben jede Menge Daleks. Das sind Leute, die mir immer ein wenig zu nahe auf die Pelle rücken. Habe ich sie im Haus, stehen sie garantiert genau hinter mir, wenn ich mich plötzlich einmal umdrehe. Sie suchen meine Gesellschaft, wenn ich gerade einmal alleine sein möchte, und kommen dabei so nahe an mich heran, dass ich instinktiv einen Schritt zurücktreten möchte, um wieder den Minimalabstand herzustellen. Jeder Mensch besitzt eine gewisse Intimsphäre, die für Abstand sorgt. Daleks kennen diese Sphäre nicht und drängen sich immer eine Spur zu penetrant auf. Am liebsten würden sie mir auch noch aufs Klo hinterherlaufen. Ein Grund mehr, warum ich Wert darauf lege, hinter mir abzuschließen. Man weiß ja nie.

Der verfressene Kumpel: der Pacman

Bei uns in der Küche stehen immer mehrere Schalen mit Süßigkeiten. Wir nehmen sie selbst schon gar nicht mehr wahr, sodass sie eigentlich immer gut gefüllt sind. Einige unserer Freunde versagen sich allerdings im eigenen Heim jede Form von Zucker. Umso ausgehungerter fallen sie dann bei einem Besuch über unsere Süßigkeitenkörbe her, um alles zu verschlingen, was ihren Kauwerkzeugen in den Weg gelangt. Mit dem Schmack-schmack-schmack eines Pacmans weiden sie erst alle Süßigkeiten ab, um dann - etwa auf einer Party - auch noch das Buffet zu stürmen. Auf ihren Gängen durch jeden Raum des Hauses fressen sie alles auf, was nicht niet- und nagelfest ist. Und die große Superpille, das ist für sie stets die Kruste des Schweinebratens, den man sich nur zu ganz besonderen Festen vom Fleischer seines Vertrauens gönnt. Meistens ist sie von den Pacmans bereits verschlungen, bevor das Buffet offiziell freigegeben ist. Leider muss ich zugeben, auf Festen ebenfalls leicht zum Pacman zu mutieren.

Nimm's doch mal locker: der Boulderdash

Es gibt Leute, die nehmen alles locker. Denen fällt meistens alles in den Schoss. Die haben die schönsten Frauen, die besten Jobs, die größten Häuser. Und dann gibt es die Verbissenen und Verkniffenen, die alles in sich hineinfressen. Wie die Figur aus den Boulderdash-Spielen eben, die sich mühsam ins Erdreich hineinnagen, um am Ende hoffentlich den großen Diamanten zu finden. Im wahren Leben warten aber keine Edelsteine am anderen Ende des Tunnels auf die armen Schweine, die für sich ein bisschen Glück suchen. Meistens fällt ihnen doch nur ein fetter Stein auf die Birne, den sie beim Buddeln versehentlich losgelöst haben. Das Bewundernwerte an den Boulderdash-Vertretern ist allerdings, dass sie sich nach jedem Gong immer wieder aufrappeln und es gleich noch einmal versuchen. Wie mein alter Kumpel aus der Uni, der sich immer wieder in die schönsten Frauen verliebt hat und sich gnadenlos einen Korb nach dem anderen holte.

Immer auf der Sonnenseite: Super-Mario

Eigentlich möchte man ihnen in den Hintern treten. Stattdessen kommt man nicht umhin, sie zu bewundern. Die Super-Marios tänzeln mit bemerkenswerter Sicherheit durch das Leben, legen den doppelten Salto aus dem Stand mit Leichtigkeit hin und sammeln unterwegs jede Menge Power-ups ein: die Herzen schöner Frauen, die nächste Beförderung, den großen Lottogewinn und die Schönheit, die von innen kommt. Wie in einem schnellen Jump&Run-Spiel rasen sie unbeschwert durch die Jahre, um immer neue Ebenen des Seins zu erklimmen und jeden noch so kleinen Bonus im Vorübergehen mitzunehmen. Für die Super-Marios gibt es immer den nächsten Level, die nächste Herausforderung. Stellt sich ihnen doch einmal ein grimmiger Gegner in den Weg, zücken sie garantiert eine supertolle Geheimwaffe und frosten ihn zu einem wehrlosen Schneemann zusammen. Wahrscheinlich mit einem fröhlichen Lachen auf den Lippen.

Carsten Scheibe

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.