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WWDC 2020: Ein neu gedachtes iPhone und ein "historischer Tag" für den Mac: Das Apple-Event zum Nachlesen

Auf seiner Entwickler-Messe WWDC zeigt Apple jedes Jahr, wie es mit iPhone, iPad und Co. weitergeht. Dieses Jahr läuft die Messe etwas anders ab als sonst - dürfte aber nicht weniger spannend werden. Wir berichten live für Sie.

Normalerweise ist Apples Messe ein großes Zusammentreffen. Tausende Entwickler aus der ganzen Welt treffen sich dann in San José, um sich auszutauschen, zu lernen und Kontakte zu knüpfen. Der Höhepunkt kommt gleich zu Anfang: In der Eröffnungskeynote zeigen Apple-Chef Tim Cook und sein Team, was man mit den neuen Betriebssystemen iOS, macOS, iPadOS und so weiter für das kommende Jahr plant. Doch dieses Jahr ist alles anders: Durch das Coronavirus wagt Apple zum ersten Mal ein rein virtuelles Event. Und hier sind Sie direkt dabei.

Zu zeigen hat Apple nämlich trotzdem einiges. Schon auf der Software-Seite wird einiges erwartet. Das neue iOS 14 gilt als absolut sicher, auch iPadOS 14, das nächste macOS und das Apple-Watch-System watchOS 7 dürften in jedem Fall ihren Platz bekommen. Noch nicht ganz sicher ist es, ob auch ein Update für das AppleTV ansteht. Zu den konkreten Neuerungen ist bisher wenig durchgedrungen, man darf also gespannt sein.

Bei der Hardware wird aber fast eine noch spannendere Neuerung erwartet. Nachdem Apple seit 15 Jahren bei seinen Computern auf Prozessoren von Intel setzt, wird jetzt der große Wechsel erwartet: Erstmals sollen die selbst entwickelten und rasant schnellen A-Prozessoren des iPhones auch in einem "richtigen" Computer verbaut werden. Erwartet werden Notebooks, ein iMac und vielleicht auch ein neues AppleTV. iPhones oder iPads dürften nicht kommen. Die stellt Apple in der Regel auf eigenen Events vor.

Apple-Messe WWDC: Die Keynote im Liveblog

  • Christoph Fröhlich
    • Christoph Fröhlich

    Das war's, danke fürs Mitlesen. Alle wichtigen Neuankündigungen gibt es demnächst auf stern.de zum Nachlesen.

  • Christoph Fröhlich
    • Christoph Fröhlich

    Entwickler können die heute vorgestellten Betriebssysteme heute als Testversion herunterladen. Im Juli startet die öffentliche betaphase. Die finalen Versionen werden im Herbst zum Download bereitgestellt.

  • Christoph Fröhlich
    • Christoph Fröhlich

    "Ein historischer Tag für den Mac" - Tim Cook hat den Mund damit nicht zu voll genommen. Mehr zu den Hintergründen des Wechsels von Intel - auf Apple-Chips lesen Sie morgen auf stern.de

  • Christoph Fröhlich
    • Christoph Fröhlich

    Ein deutlicher Performancesprung soll etwa durch die Neural Engine bemerkbar sein, welche das Material - etwa 4K-Videos - in Echtzeit analysiert.

  • Christoph Fröhlich
    • Christoph Fröhlich

    Apples Profi-Software wie Final Cut und Logic wird ebenso an die neue Prozessor-Architektur angepasst sein wie Adobe Lightroom und Photoshop.

  • Christoph Fröhlich
    • Christoph Fröhlich

    Der Umstieg auf eigene Chips bringt viele Vorteile - etwa den Zugriff auf die Neural Engine, viel Rechenpower und eine bessere Kompatibilität für das Apple-Ökosystem. Allerdings wird man dafür die Hilfe von Enwicklern brauchen, um Anwendungen auf die neue Architektur anzupassen.

  • Christoph Fröhlich
    • Christoph Fröhlich

    Apple fertigt bereits eigene Chips für das iPhone, iPad und die Apple Watch. Auch die Chips in den AirPods sind Eigenentwicklungen. In den vergangenen Jahren hat man mehr als zwei Milliarden Chips ausgeliefert. Der Mac ist damit nur der nächste logische Schritt.

  • Malte Mansholt
    • Malte Mansholt

  • Malte Mansholt
    • Malte Mansholt

  • Christoph Fröhlich
    • Christoph Fröhlich

    Apple kündigt an, dass pespektivisch die Macs auf hauseigene Chips umsteigen werden. Das ist tatsächlich ein "Gamechanger", wie Tim Cook erklärt. Bislang setzt der Konzern auf Intel-Prozessoren.

  • Malte Mansholt
    • Malte Mansholt

  • Christoph Fröhlich
    • Christoph Fröhlich

    jetzt geht es um eine wirkliche Neuerung, erklärt Federighi - und er schaltet zurück zu Tim Cook. Heute sei ein historischer Tag für den Mac, der ihn auf ein völlig neues Level hebe.

  • Malte Mansholt
    • Malte Mansholt

  • Christoph Fröhlich
    • Christoph Fröhlich

    Mit 9,4 Prozent Marktanteil ist Safari weltweit der zweitpopulärste Browser nach Chrome (68,3 Prozent) und vor Firefox (8,9 Prozent).

  • Malte Mansholt
    • Malte Mansholt