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Editorial: Die Geschichten hinter den Bildern

Liebe stern-Leser!

Wie gefährlich ist für uns die Vogelgrippe? Diese Frage stand vor zwei Jahren, am 5. Februar 2004, auf dem Titel des stern. Viele Experten und Politiker wiegelten seinerzeit ab: Bloß keine Panikmache, alles im Griff!

Nun hat das aggressive InfluenzaVirus H5N1 Deutschland erreicht - und wieder heißt es: Keine Panik! Aber das Beispiel Rügen zeigt: Die Behörden, obwohl seit Jahren gewarnt, sind schlecht vorbereitet. Mit der Verbreitung des Virus wächst bei vielen Menschen jetzt die Sorge vor einer Ansteckung. Die 17 wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema "Wie schütze ich mich richtig?" finden Sie auf Seite 24.

Auch sechs Monate nach dem Hurrikan "Katrina" liegen viele Teile von New Orleans noch in Trümmern. Ruinen säumen die Straßen, Autos rosten in Pools - doch zugleich beginnt im touristischen French Quarter jetzt der Karneval. Der New Yorker stern-Korrespondent Jan Christoph Wiechmann und Fotograf Martin Kollar beschreiben die mühsame Wiedergeburt von New Orleans. Bei ihren Recherchen trafen sie auch auf den berühmtesten Bürger der Stadt, die Rock-Legende Fats Domino. Das Bild von seiner Rettung aus seinem überfluteten Haus ging um die Welt. Domino verlor damals fast alle Besitztümer, darunter 18 seiner 21 Goldenen Schallplatten, seinen weißen Flügel, Erinnerungsfotos mit Elvis Presley. Seine Botschaft an die Deutschen: "Besucht unsere Stadt. Geht in die Musikbars. Kommt zum Jazzfestival Ende April. Wir brauchen Touristen." Die Reportage beginnt auf Seite 54.

Brockhaus, Oetker, Faber-Castell, Langenscheidt - jeder kennt die Produkte, aber kaum jemand die Namensgeber. Vergangene Woche kam es in Berlin zu einem ungewöhnlichen Gipfeltreffen von mehr als einem Dutzend prominenter Familienunternehmer, darunter die oben genannten. Sie wollen künftig den Deutschen Gründerpreis unterstützen, den der stern alljährlich mit den Sparkassen, McKinsey und dem ZDF verleiht. Für das Gruppenbild gewann der stern einen berühmten Fotografen aus London: den Earl of Snowdon, 75, einst Gatte von Prinzessin Margaret und einer der bedeutendsten Gesellschaftsfotografen unserer Zeit. Snowdons Foto und die Geschichte dahinter finden Sie ab S. 144.

Frank Schätzing, dessen Roman "Der Schwarm" sich hierzulande bisher zwei Millionen Mal verkaufte, hat ein neues Buch geschrieben - ein Sachbuch über das Phänomen Ozean. "Nachrichten aus einem unbekannten Universum - Eine Zeitreise durch die Meere" heißt das Werk, das Mitte März erscheint, Startauflage: 250 000. Anlass für ein stern-Gespräch mit dem Bestsellerautor. Für die Fotos dazu hatte Schätzing eine Idee: Er sprang im Schwimmzentrum der Kölner Sporthochschule ins Becken, um sich von Fotograf Thomas Rabsch unter Wasser aufnehmen zu lassen. "Ich habe ja im Prinzip unter Wasser recherchiert, also war es nur logisch, das auch darzustellen", sagt Schätzing. Allerdings zeigten sich bereits erste Anzeichen einer Erkältung bei ihm - und nach dem Shooting musste Schätzing einige Tage das Bett hüten. "Es hat trotzdem viel Spaß gemacht", sagt der inzwischen Genesende. Die Bilder und das Gespräch veröffentlichen wir ab Seite 152.

Herzlichst Ihr

Thomas Osterkorn

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(