HOME

Comicfiguren mit Glatze: Wie Garfield krebskranken Kindern Mut macht

An Krebs erkrankte Kinder, denen durch die Chemotherapie die Haare ausgefallen sind, werden oft angestarrt und bemitleidet. In Brasilien soll sich das ändern - mit der Unterstützung von Comicfiguren.

Von Viktoria Meinholz

Snoopy wirkt ein wenig älter, Garfield trägt seinen neuen Look mit dem gewohnten Grinsen zur Schau und Popeyes Freundin Olive sieht richtig modern aus: Die berühmten Cartoonfiguren haben Haar gelassen. Für die Aktion einer brasilianischen Wohltätigkeitsorganisation wurden Snoopy und Co. eine Glatze verpasst. Sie sollen an Krebs erkrankten Kindern, die durch eine Chemotherapie ihre Haare verloren haben, helfen, dieses Aussehen auch im Alltag wiederzufinden. "Dadurch, dass jeder es im Fernsehen sieht, ist es hoffentlich bald nicht mehr so ungewöhnlich, ein Kind mit Glatze zu sehen", sagt ein Mädchen über das Projekt.

Ein paar der Figuren haben sich bereits im vergangenen November von ihrer Haarpracht getrennt. Seitdem sind die haarlosen Comichelden auf Hunderten Twitter- und Facebookprofilen in Brasilien aufgetaucht. Angeblich haben bereits 91 Prozent der brasilianischen Facebook- und Twitter-Nutzer die gemeinsame Kampagne "Bald Cartoons" ("Cartoons mit Glatze") der Krebsstiftung und des Krankenhausbetreibers GRAACC unterstützt.

"Ich hatte richtig tolle Locken, nicht wahr, Oma?", fragt ein Kind in dem Aktionsvideo, das im April veröffentlicht wurde. "Sie starren richtig. Manche Menschen bleiben sogar stehen, um mein Kind anzustarren", erzählt eine Mutter. "Aber ich sage immer, Bia, kümmere dich nicht darum, die haben keine Ahnung, was du durchgemacht hast." Die Kinder und ihre Familien waren die ersten, die die neuen Cartoons sehen durften. Und sie waren begeistert. "Du solltest stolz sein, auf jedes glatzköpfige Kind, das du siehst, denn es kämpft um sein Leben", richtet sich eines der mutigen Mädchen an den Zuschauer.

Themen in diesem Artikel

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.