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Solidaritätsaktion in Corona-Zeiten Regenbogen als Zeichen für Leidensgenossen: Hier wohnt auch ein isoliertes Kind!

Ein Junge malt einen Regenbogen an die Fensterscheibe
Tom malt gemeinsam mit seiner Mutter Monika Kabus einen Regenbogen an das Fenster ihrer Wohnung. Gemalte Regenbogen werden unter Kindern zum positiven Zeichen gegen die Isolation während der Coronavirus-Pandemie.
© Oliver Dietze / DPA
Wenn wir uns einsam und verlassen fühlen, hilft es manchmal zu wissen, dass wir dabei nicht allein sind. Besonders Kinder freuen sich über den Geheimcode, den andere via Regenbogen senden.

Die Italiener singen zusammen von ihren Balkonen, um sich nicht einsam zu fühlen. Die Deutschen klatschen für "systemrelevante" Menschen, die trotz aller Ansteckungsgefahr ihrem Beruf nachkommen. (Kann "systemrelevant" bitte zum Unwort des Jahres werden?!) Und Kinder, die ihre Freunde nicht treffen können, setzen seit gut einer Woche farbige Zeichen: Sie malen Regenbogen – und zwar gut sichtbar als Signal nach draußen. Entweder beschmieren sie die heimischen Fenster direkt mit Fingerfarben oder hängen Bilder auf, auf die sie zuvor einen bunten Regenbogen gemalt haben.

Die Art der Umsetzung ist unwichtig, es ist das Signal, das zählt. Ich bin auch hier! Ich kann meine Freunde auch nicht treffen! Ich sende dir aber ein Zeichen!

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Ein Hashtag für die Kleinen

Der #regenbogengegencorona ist ein Glücklichmacher für unterwegs –und zu Hause. Mindestens einmal am Tag nach draußen zu können, ist für Kinder ebenso wichtig wie für Erwachsene. Ein bisschen Sonne, ein bisschen Vitamin D und: ein paar "Leute treffen". Selbst wenn man sie nicht kennt. Gemeinsam einsam fühlt sich für jeden Menschen, egal welcher Altersklasse, gut an. Es zaubert auch den Kleinsten ein Grinsen ins Gesicht, ein "geheimes Zeichen" unter Gleichaltrigen in den Fenstern ihres Viertels zu sehen. Zwar kann das keine Runde Playmobil oder Lego mit einem physisch anwesenden Freund ersetzen, aber es fühlt sich gut an!

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Rund 5000 Beiträge haben sich bei Instagram mittlerweile angefunden und der Hashtag funktioniert in Städten ebenso wie auf dem Land. Wenn am Wochenende also noch eine Beschäftigungsidee gesucht wird, ist ein bisschen Farbe für die Fenster sicherlich eine gute Maßnahme. Wenn man eine Weile stehen bleibst, kommt sicherlich mal jemand vorbei, dem man immerhin winken kann. Und das ist doch schon mal was!


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