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Daddylicious: Bitte mitmachen: Umfrage zu APPs für kleine Kinder

Neben Büchern und Zeitschriften entdecken kleine Kinder heute selbstverständlich auch Tablets und Smartphones. Aber wie sieht es mit dem App-Angebot für sie aus? Daddylicious will's wissen.

In unserem eigenen Magazin DADDYlicious weisen wir immer wieder darauf hin, wie wichtig Lesen für Kinder ist. Denn es beflügelt die Fantasie und fördert die Kreativität. Außerdem kann es helfen, mehr als eine SMS oder einen Tweet mit 140 Zeichen schreiben zu können. Aber natürlich wollen wir uns vor dem Fortschritt nicht verschließen. Lesen findet heute auch auf Smartphones und Tablets statt.

Kürzlich hat uns Studentin Julia um Mithilfe gebeten, die sich im Rahmen ihrer Abschlußarbeit des Verlagswirtschafts-Studiums mit dem Thema APPs, die für Kinder gemacht sind, befasst. Dazu ist sie auf eine rege Teilnahme an ihrer Befragung angewiesen. Und weil uns dieses Thema ebenfalls interessiert, möchten wir diese Bitte gern weitergeben und um Eure Mithilfe bitten. Im Speziellen geht es um APPs von Wissensmagazinen, mit denen sich Eure Kids beschäftigen. Den Hintergrund erklärt Julia wie folgt: "...Schon Kinder, die jünger als ein Jahr sind, können problemlos ein iPhone entriegeln und mit simpel gestrickten Apps umgehen."

Ehrlich gesagt läuft es einem bei diesem Satz fast schon kalt den Rücken herunter. Denn bei meiner Tochter sind technische Geräte wie Fernseher, Computer oder Tablet auch noch im Alter von über zwei Jahren absolut tabu. Außer Schlaaaaaand.

Julia untersucht spezielle Angebote für die Kids im Alter von 4 bis 14 Jahren. Da reichen die angebotenen APPs von Spielen über Lern-Programme bis zu Büchern. Manchmal einfach seitenweise statisch hochgeladen, manchmal ziemlich tricky und modern aufbereitet und an die technischen Möglichkeiten der Devices angepasst.

Bei Kinderbüchern bietet zum Beispiel Carlsen diverse APPs zu Pixi Büchern oder Klassikern wie „Der Räuber Hotzenplotz“ für die ganz Kleinen an. Damit liegen die in diesem Bereich aktiven Verlage im Trend, denn laut der Vorlesestudie 2012 sind mobile Endgeräte in Deutschland weit verbreitet und somit wird APPs eine große medienpädagogische Bedeutung beigemessen.

Wie sieht es aber konkret mit APPs zu den Printmedien für Kinder aus? Bisher haben diese Zeitschriften in der digitalen Welt recht wenig zu bieten. In einer Printversion gibt es zwar etliche hochwertige und preisgekrönte Wissensmagazine für Kinder auf dem Markt wie Löwenzahn, Dein Spiegel, GEOlino oder Frag doch mal die Maus und noch einige mehr. Doch nur zu vier dieser Magazine sind bisher APPs verfügbar (ZEIT Leo, Spektrum neo, National Geographic Kids, GEOmini).

Spannend ist daher, wie Ihr als Eltern grundsätzlich APPs für Eure Kinder bewertet. Habt Ihr konkrete Wünsche bezüglich Multimedialität, Werbung, In-APP-Käufen und der Darstellung dieser Zeitschriften in APPs? Oder seid Ihr komplett dagegen und vermeidet die Nutzung? Sagt Eure Meinung und macht hier bei der Umfrage von Julia [EDIT: Umfrage ist inzwischen beendet] mit und helft Ihr, die optimale Umsetzung einer Zeitschriften-APP für Kinder zu entwerfen. Dann können auch Eure Kids von den Ergebnissen profitieren. Danke!

Und wenn Ihr nicht an der Umfrage teilnehmen mögt, aber trotzdem eine Meinung zur Nutzung von Smartphones, Tablets und APPs durch Eure Kinder habt, dann dürft Ihr auch gern hier kommentieren. Wir sind gespannt auf Euer Feedback.

Fotos: © Julia Eden

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.