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Daddylicious: Digital Dad zwischen Job und Familie

Wir beschäftigen uns nicht zuletzt durch unsere eigenen Kinder sehr viel mit aktuellen Herausforderungen in der Erziehung und den Schwerpunkten, die man Kindern vermitteln sollte. Da fallen schnell Buzzwords wie Quality Time und Generation Z. Aber auch Begriffe wie Digital Overload und Medienkompetenz. Um etwas Licht in's Dunkel zu bringen, haben wir unter der Überschrift "Familization of IT" vor ein paar Tagen gut 15 Männer zusammengetrommelt, um über den eigenen Kampf zwischen Job und Familie zu diskutieren. Initiator der Veranstaltung war Microsoft. Das macht total Sinn, denn natürlich möchte so ein Konzern wissen, wie zum Beispiel Väter heute durch den Alltag "surfen" und den täglichen Spagat zwischen Familie und Job mit Hilfe von PC, Tablet, Smartphone, APPs und Cloud meistern.

Um Licht ins Dunkel zu bringen, habe ich mich selbst mal einen Tag intensiv beobachtet und meine digitalen Spuren in einem Beitrag in unserem Väter-Magazin "Mein digitaler Alltag..." beschrieben. Ich war schon etwas erschrocken, wie sehr mich die Technik im Griff hat. Denn obwohl es sich oft wie eine Erleichterung anfühlt, ist es auf der anderen Seite auch eine gewisse Abhängigkeit von APPs und Smartphone. Habt Ihr mal versucht, eine Woche ohne Handy unterwegs zu sein? Das wäre dann der kalte Entzug.

Freuen tut uns umso mehr, dass einige Blogger-Kollegen auf den Zug aufgesprungen sind und ebenfalls einen typischen Tag skizzieren. Zwischen Windel, whatsapp und WordPress. So beschreibt Christian vom großartigen Blog Familienbetrieb sein „Leben als digitaler Höhlenmensch“. Und auch Netpapa Mario hat das Staffelholz übernommen und berichtet über die „Digitalisierung in seinem Alltag“. Wir können jedem nur empfehlen, sich selbst mal kritisch zu hinterfragen, wie sehr die Medien und Devices in das tägliche Leben Einzug gehalten haben. Und wieweit Ihr es noch hinbekommt, Eure Kids davon fernzuhalten. Schreibt Eure Erfahrungen und Anmerkungen gern in die Kommentare. Oder verlinkt Eure eigenen Beiträge.

Ein eigener Check ist aus erzieherischen und gesundheitlichen Gründen auf jeden Fall zu empfehlen. Denn frische Luft und Sonnenlicht sind wichtiger als Computernutzung und Konsole. Und das gilt natürlich genauso für Euch selbst. Wir wollen nicht alle Medien verteufeln und wissen, dass sie in der richtigen Dosis nicht mehr wegzudenken sind. Und mit der nötigen Disziplin eröffnet die „Digitale Schaffenskraft“ natürlich auch tolle neue Möglichkeiten, um den Arbeitsalltag flexibel zu gestalten und aus dem üblichen 9-5-Arbeitsmodell auszubrechen.
Ihr wollt Euch selbst auch mal überprüfen und einordnen, welcher Medientyp ihr selbst seid? Dann müsst Ihr nicht gleich Tagebuch führen. Ihr könnt auch einfach den Elterntest der Initiative „Schau hin“ durchführen. Da bekommt Ihr einen schnellen Überblick zu Eurer eigenen Digitalisierung. Weitere Infos findet Ihr auf allen sozialen Netzwerken unter #einfachmachen.

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