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Daddylicious Neue Studie: was uns Väter glücklich macht

Daddylicious: Neue Studie: was uns Väter glücklich macht
Die Spatzen pfeifen es bereits seit einigen Jahren von den Dächern: Wir Väter haben uns verändert, wollen mehr Zeit mit unseren Kindern verbringen und bei der Erziehung mitbestimmen. Doch was macht uns neue Väter glücklich, fragt sich Mark Bourichter.

Die Spatzen pfeifen es bereits seit einigen Jahren von den Dächern. Wir Väter haben uns verändert. Wir wollen mehr Zeit mit unseren Kindern verbringen und letztendlich dadurch auch intensiv die Entwicklung und Erziehung mitbestimmen. Wenn es möglich ist, wollen wir unsere Kinder aus der Kita abholen und sogar durch Teilzeitmodelle für die Familie auf Gehalt verzichten. Das kostbare Gut "Zeit" hat den vorherrschenden Faktor "Geld" abgelöst. So weit es denn möglich ist, finanzielle Einbußen auch verkraften zu können. Wie wir darüber denken, welche Beweggründe es gibt und welche Auswirkungen dieser Wechsel hat, fasst die alljährliche Studie der Unternehmensberatung Väter gGmbH und Betreut.de zusammen. Mitinitiator Volker Baisch von der Väter gGmbH haben wir auf einem Blogger-Treffen in Hamburg kennengelernt. Er gestaltet maßgeblich Freiräume für Väter in Unternehmen - ein Projekt, dass wir ausdrücklich begrüßen! Wir haben uns die Ergebnisse der Studie mal näher angeschaut und rufen im Zuge dessen zu einer Blogparade auf. Wir wollen von Euch wissen, was Euch als Vater glücklich macht. Wir sammeln alles, was in den nächsten zwei Wochen zum Thema #Väterglück so geschrieben wird und fassen natürlich auch das nochmal knackig zusammen.

Ein repräsentative Gruppe von Vätern und Müttern wurde zur "Väter-Studie 2015" befragt. Die Ergebnisse geben ein gutes Stimmungsbild junger Familien wieder. 81 Prozent der Väter sagen aus, dass sie glücklicher in ihrem Leben sind als vor der Geburt ihrer Kinder. Insgesamt sind eine gute Beziehung zu den Kindern (65%), deren allgemeines Wohlergehen (60%), eine gleichberechtigte Partnerschaft auf Augenhöhe (43%) sowie ein harmonisches Zuhause (37%) die wichtigsten Faktoren für das Glücksempfinden der Väter.

Der Spagat zwischen Kind und Karriere

Viele Väter wünschen sich mehr Zeit für Kinder und Partner. Doch die meisten hängen in der Rolle als Hauptverdiener fest. Väter mit hohem Einkommen und hoher Wochenarbeitszeit schreiben der intensiven Bindung zum eigenen Kind eine höhere Bedeutung zu als Väter mit niedrigerem Einkommen (68% vs. 48%). Vätern mit niedrigerem Einkommen und kürzerer Wochenarbeitszeit sind Familienurlaube wichtiger als Vätern mit hohem Einkommen (28% vs. 19%). Für das Glücksempfinden am Arbeitsplatz sind Vorgesetzte, die Verständnis für familiäre Verpflichtungen haben (50%) und flexible Arbeitszeitmodelle (53%) die wichtigsten Faktoren für #Väterglück. Werte, die sich auch beim Thema Elternzeit wiederfinden.

Elternzeit - kaum Flexibilität auf der einen und große Sorgen um Karriere auf der anderen Seite

Die Umfrageergebnisse lassen den Wunsch nach gleichberechtigteren Beziehungen zu: Männer suchen eine intensive Bindung zu den Kindern und gehen in Elternzeit. Die Mehrheit beschränkt sich auf den durch das Elterngeld bislang geförderten Kompromiss: Zwölf Monate die Mutter, zwei zusätzliche Monate der Vater. 93 von ihnen berichten von einer positiven Wirkung auf die Bindung zu den Kindern. Die positive Wirkung auf die Beziehung zwischen Vater und Kind spiegeln sich auch bei unseren Erfahrungsberichten wieder, zum Beispiel bei Tim und seiner Zeit in Elternzeit Südafrika. Doch je länger diese Elternzeit ist, desto schwieriger ist der Wiedereintritt in den Job: 52 Prozent der Väter, die mindestens sechs Monate in Elternzeit waren, berichten von negativen Wirkungen auf die eigene Karriere.

Elterngeld Plus: Teilzeitarbeit - Ja oder Nein?

33 Prozent der Väter sagen aus, sie würden heute von dem Gesetz Gebrauch machen, um ihre Arbeitszeit während der Elternzeit zu reduzieren, weitere 30 Prozent sind unentschlossen. Nur 13 Prozent schließen eine Reduzierung aus. Für alle Entschlossenen empfehlen wir die Tipps zum Elterngeld Plus von Fachmann.

Doch #Väterglück definiert sich zum Glück auch ohne die Kombination von Beruf und Karriere. Zum Beispiel bei einem Lächeln, einer Umarmung, einer Runde Fußball, beim abendlichen ins Bett bringen oder einer gemeinsamen Pommes im Zoo. Wir sind gespannt auf Eure Geschichten zum Thema #Väterglück!

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