Daddylicious Warum laufen, wenn man auch fahren kann?

Daddylicious: Warum laufen, wenn man auch fahren kann?
Vom Bobby Car bis zum Early Rider: Nicht nur für Väter, auch für Kinder gibt es eine große Auswahl an Fortbewegungsmitteln. Kai Bösel erklärt, was alles in einen kindgerechten Fuhrpark gehört.

Papis liebstes Kind ist - neben dem echten Nachwuchs - angeblich sein Auto. Und da kommt durch den Familienzuwachs mit der Auswahl des richtigen Fahrzeugs ein ziemlich grosses Projekt auf Daddy zu. Aber die Auswahl geeigneter Mobilität fängt schon viel früher an.

Damit geht es tatsächlich schon los, sobald der kleine Stöpsel laufen kann. Und eins kann ich euch schon verraten: der Drang nach rasanter Fortbewegung ist bei Mädchen und Jungs gleichermassen gross. Bei den meisten startet die Ausstattung des kindgerechten Fuhrparks mit dem klassischen Bobby Car. Das geht mit etwa einem Jahr los und hält oft recht lange an. Auch wenn man schon beim Zugucken Muskelkater kriegt, wenn die Kleinen mit ihren immer länger werdenden Beinen beschleunigen und Fahrt aufnehmen. Wir haben den roten Blitz immer noch fast auf jedem Spaziergang dabei. Zum Glück lässt sich der flotte Ofen bei Nichtnutzung ganz easy am Lenkrad über einen Holm vom Kinderwagen ziehen und muss nicht geschleppt werden.

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Das ist aber nur die "automobile" Einstiegsdroge. Auch auf Zweirädern geht's häufig an den Start, meist in Form eines Laufrades. Hier teilen sich die Meinungen. Bei einigen ist das Lauflernrad recht lange das bevorzugte Fahrzeug, andere sehen es nur als kurzen Übergang zum "echten" Fahrrad und investieren daher nicht so viel Geld oder besorgen etwas Gebrauchtes.

Allerdings geht es auch hier schon mit coolem Style mit den Early Ridern. Manchmal parkt parallel dazu dann auch noch das erste Dreirad in der Garage. Und mit ein bisschen Routine in der Kombination Dreirad/Laufrad steht einem Wechsel auf ein Fahrrad mit Pedalen ab dem dritten Geburtstag dann auch nicht mehr viel im Weg. Stützräder, früher unverzichtbares Utensil auf den ersten Ausfahrten, haben mittlerweile ausgedient und verschwinden komplett aus dem Zubehörregal der Fahrradgeschäfte. Die Kleinen sind durch die Vorerfahrungen meist in der Lage, direkt loszuradeln.

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Damit ist aber noch lange nicht Schluss. Bei uns blockiert seit Kurzem ein Trecker zum Treten den Hausflur. Mit Front-Ladeschaufel und rückwärtigem Bagger. Das ist aber nur für Leute, die entweder einen grossen Garten haben oder in verkehrsberuhigten Ecken wohnen. Denn der Wendekreis ist nicht weit von einem normalen PKW entfernt. Unserer Kleinen gefällt das Gerät ziemlich gut. Immerhin kann sie raufklettern und auf dem grossen Fahrersitz bequem Platz nehmen. Chefmässig. In Kürze gehts zu Testfahrten raus in die Sandkuhle.

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Einen heissen Tipp habe ich noch zum Schluss: wenn Euer Kind gern wild tobt und hopst, dann versucht es mal mit dem Rody Hüpfpferd. Das braucht wenig Platz, kostet nicht viel Geld und wenn die Kleinen mit wehenden Haaren ihren Ausritt durch die Wohnung unternehmen, dann habt ihr beim Zugucken auf jeden Fall auch eine Menge Spass. Ein Helm ist noch nicht nötig, auch wenn Fury mal bockt. Dann heisst es: aufstehen, Mund abwischen, Pferd aufrichten und wieder aufgesessen.

Bestimmt habe ich eine Menge cooler Tipps vergessen. Daher freue ich mich auf eure Kommentare und eure Tipps zu unverzichtbaren Fortbewegungsmitteln für Eure Kinder. Also, Vollgas!


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