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Studie zum Medienkonsum 2014 Jedes vierte Kind hat ein Smartphone

Laut Studie verfügen rund eineinhalb Millionen Kinder in Deutschland über ein eigenes Smartphone; fast jedes Kind zwischen zehn und dreizehn Jahren kennt sich im Internet aus.
Laut Studie verfügen rund eineinhalb Millionen Kinder in Deutschland über ein eigenes Smartphone; fast jedes Kind zwischen zehn und dreizehn Jahren kennt sich im Internet aus.
© Colourbox.de
Laut "KidsVerbraucherAnalyse" sind 1,5 Millionen Kinder mit einem eigenen Smartphone ausgestattet. Das sind fast doppelt so viele wie im Vorjahr. Gestatten - die "Generation Mobile".

Der Medienwandel ist in vollem Gange, das lässt sich besonders am Nachwuchs erkennen. Über die Hälfte der älteren Kinder bis dreizehn Jahren ist täglich online. Vorzugsweise mobil: Jedes vierte Kind hat ein eigenes Smartphone.

Das ergab die jährliche Studie "KidsVerbraucherAnalyse", die seit über zwanzig Jahren das Medien- und Konsumverhalten von Kindern untersucht. Neben der Altersgruppe der Sechs- bis Dreizehnjährigen wurden auch Kinder im Vorschulalter befragt. 80 Prozent der Kleinen schauen mindestens einmal wöchentlich in ein Buch; mit steigendem Lebensalter werden es etwas weniger. Dabei sind e-Reader noch eher unbeliebt.

Rund zwei Drittel der älteren Kinder nutzen hingegen die Desktop-Geräte der Familie. So gut wie alle der Zehn- bis Dreizehnjährigen kennen sich im Internet aus, von den Kindern zwischen sechs und neun Jahren sind es immerhin gut die Hälfte und die Vorschüler ziehen in Sachen Netz-Erfahrung nur langsam nach. Ein eigenes Smartphone oder Handy haben sechs Prozent der Jüngsten.

Am liebsten spielen

Studienleiter Ralf Bauer: "Die rasante Verbreitung von Smartphones macht auch vor den Kindern nicht halt. Doch die Sorge der Eltern vor den Gefahren des Internets verhindert insbesondere bei den Jüngeren eine deutliche Zunahme der Nutzer sowie eine rasche Verbreitung mobiler Geräte."

Am liebsten machen die Kids aber ohnehin vor allem eins: spielen. Laut Studie jedoch nicht nur mit Apps und Konsolen, sondern auch noch ganz klassisch mit Spielzeug.

Für diese Spielsachen und andere Wünsche haben die älteren Kinder im Vergleich zum Vorjahr beinahe unveränderte 27,50 Euro Taschengeld pro Monat zur Verfügung; bei den Vorschülern sind es durchschnittlich 12,82 Euro. Das allerdings bessert die "Generation Mobile" durch Geschenke von Verwandten, gute Noten und Hilfe im Haushalt auf - genau wie früher.

jbw

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