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Siena Photo Awards: "Geh, meine Schöne" – die letzten Tage einer Sterbenden

Dana ist 25 Jahre alt, als sie die Diagnose erhält: Brustkrebs. Mit 34 liegt sie auf der Palliativstation und weiß, dass sie dort sterben wird. Doch sie ist nicht allein, immer sind ihre Freunde da. Gordon Welters begleitete Danas letzte Tage.

Dana liegt im Bett auf der Palliativstation und reibt sich die Augen

Dana in ihrem Bett auf der Palliativstation. Gordon Welters hat sie an den letzten Tagen ihres Lebens begleitet. Danas Freundeskreis hat sich so organisiert, dass sie nie allein ist.

Gordon Welters wuchs in der DDR auf, studierte Anfang des 21. Jahrhunderts Fotojournalismus in London und hat sich längst einen Ruf in der Reportage-Fotografie erworben. Der Berliner arbeitet weltweit für große internationale Magazine und Zeitschriften und widmet sich privat sozial engagierten Projekten, die von Menschen erzählen. So auch in "Geh, meine Schöne", eine Dokumentation, für die er seit 2010 mehrfach ausgezeichnet worden ist, aktuell mit dem 1. Platz der Siena International Photography Awards.

Dana lernte Welters 19 Tage vor ihrem Tod kennen. Neun Jahre zuvor, mit 25, hatte die junge Frau einen Knoten in ihrer Brust gespürt und die Diagnose Krebs erhalten. Die Brust musste amputiert werden. Nach der anschließenden Chemotherapie entschloss sie sich, ein neues Leben zu beginnen. Sie zog in eine andere Stadt und bekam einen Sohn – trotz aller Zweifel und Gegenargumente. Lucas ist fünf Jahre alt, als sich Welters und Dana zum ersten Mal begegnen.

Dana lag damals auf der Palliativstation und wusste, dass ihre Zeit gekommen war. Doch sie hatte sich vorbereitet, denn sie wollte nicht einsam sterben. Also hat sie aus ihren besten Freunden ein Netzwerk geknüpft. Hat die verschiedensten Menschen einander vorgestellt und zur Zusammenarbeit für ihre Betreuung bis zum Schluss inspiriert. Sie hat dafür gesorgt, dass sie sich gegenseitig unterstützen und helfen. Dass sie einen Besuchsplan erstellen, damit Dana tagsüber nicht alleine ist und jede Nacht einen Schlafgast hat. Danas Freunde massierten sie, überraschten sie mit einem Cellokonzert an ihrem Bett und brachten Wärme, Liebe und Geborgenheit in den Raum.

Die Schwestern auf ihrer Station waren begeistert. Es ist ungewöhnlich, dass Sterbende so intensiv von ihrem Freundeskreis unterstützt werden. Krankheit und Tod bringen oft Einsamkeit mit sich. Doch in Zimmer H438 gingen den ganzen Tag Menschen ein und aus, brachten ihre Kinder mit, lasen Bücher vor. 

57.000 Frauen erhalten jedes Jahr in Deutschland die Diagnose Brustkrebs. Danas Wunsch an Gorden Welters war, ihre Geschichte zu verbreiten. Die Idee vom Freundeskreis. Als Inspiration für Betroffene und ihre Angehörige. Er hat ihn ihr erfüllt.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(