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Ein Bild und seine Geschichte: Allein gegen Panzer

1989, die Zeichen stehen auf Umbruch. Sowjetische Truppen ziehen aus Afghanistan ab, und im letzten Kräftemessen des kalten Krieges fällt die Berliner Mauer. Das brisante Jubeljahr der 80er bringt China das zweite Aufbegehren seit Bestehen der Volksrepublik. Magnum-Reporter Stuart Franklin wird Zeuge der Demonstrationen.

Von Philipp Gülland

Allein steht er da, schwarze Hose, weißes Hemd, angespannt. Jede Faser seines Körper scheint zu sagen: "Ich gehe hier nicht weg!" Er ist mutig, denn sein Gegner ist übermächtig: 3,60 Meter breit, 2,20 Meter hoch, 44 Tonnen schwer und verbundgepanzert. Der chinesische Student stellt sich vier T-72 Kampfpanzern der Volksbefreiungsarmee in den Weg, ein fünfter Panzer rollt gerade ins Bild. Hinten links kündet das Wrack eines ausgebrannten Busses vom Ausmaß der Gewalt. Hier wird um die Zukunft eines Systems gekämpft, mit allen Mitteln.

Von Freiheitsdrang und Gewalt

Am 4. Juni 1989 räumt die Regierung gewaltsam den Platz des himmlischen Friedens. Tausende Studenten haben ihn besetzt, fordern Demokratie, wollen Freiheit und Veränderung. Chinas kommunistische Führung muss handeln, wenn sie ihre Macht sichern will. Es wird der blutige Höhepunkt eines lange schwelenden Konfliktes. 2.600 Todesopfer, so das Chinesische Rote Kreuz, sind der Preis für den Erhalt der alten Ordnung. Peking versinkt im Chaos, Soldaten gehen in den westlichen Vororten gegen Demonstranten vor, bahnen sich wahllos schießend ihren Weg zum Platz des himmlischen Friedens, Panzer gehen in Stellung. In der Nacht zum 3. Juni geben die Funktionäre den Befehl zur Räumung, mit brutaler Härte schlägt die Staatsmacht zu.

Angst, Chaos und versteckte Filme

Sechs Tage bevor die Armee in Stellung geht, am 28. Mai 1989, landet Franklin in Peking. Was ihn erwartet, weiß der Fotojournalist noch nicht, nur "...dass jede Auflehnung gegen die chinesische Regierung eine sehr ernste Angelegenheit ist." "Als ich ankam, waren die Proteste in vollem Gang," erninnert er sich an die Tage in Peking. "Am 20. Mai war das Kriegsrecht ausgerufen worden, aber noch war die Lage ruhig - eher wie ein Rock-Festival. Überall auf dem Platz standen Zelte, Musik war zu hören, junge Leute liefen umher." Die Anspannung wächst, immer mehr Soldaten marschieren auf, Lautsprecherwarnungen lassen keinen Zweifel: Es wird etwas passieren. Als der 3. Juni sich dem Ende zuneigt, rückt die Armee vor: "Ich erinnere mich, dass ich gegen zehn Uhr auf dem Platz fotografierte.

Am Rand des Areals wurde plötzlich geschossen - scheinbar willkürlich. Ich sah Menschen zu Boden gehen. Dann brach das Chaos los, Studenten flüchteten in alle Richtungen", sagt Franklin später in einem Interview. Um jeden Preis soll die Armee den Platz einnehmen, Kugeln pfeifen durch die Luft, Studenten setzen Panzerwagen in Brand, Tote und Verletzte überall. Ein Horrorszenario, durch das sich der Fotograf seinen Weg zurück ins Hotel bahnen muss , Angst und Ungewissheit machen die wenigen Meter zur langen Reise. Und das Abenteuer ist noch nicht vorbei: Am nächsten Morgen will die Polizei seine Filme beschlagnahmen, einen Großteil seines Materials hat er vorsorglich versteckt und gibt den Beamten nur ein paar Filmpatronen. Wie fast alle westlichen Journalisten, wird nun auch Stuart Franklin unter Hausarrest gestellt - das Zentralkomitee fürchtet unschöne Bilder.

Geschichte mit Logenplatz

An sein Hotelzimmer gefesselt, verfolgt Franklin die Ereignisse auf dem Platz vom Balkon aus, wie von einer Loge. Noch immer gehen Soldaten mit Gewalt vor. Es ist ein ungleicher Kampf, dessen Zeuge der Fotograf wird: Panzer und Sturmgewehre gegen nichts als die nackte Hoffnung auf Veränderung. Dann entwickelt sich jene Situation, die den Kern der Ereignisse komprimiert. "Eine Reihe Panzer kam die Chang-An-Straße entlang näher", erinnert sich der Reporter, "dann sah ich diesen Studenten auftauchen und sich dem ersten Panzer in den Weg stellen. Der Panzer hielt."

Diesen Augenblick grenzenlosen Mutes hält er aus der Ferne mit seiner Kamera fest. Gestalterisch ist das Bild unscheinbar, allein sein Inhalt gibt ihm jene Bedeutung, die Ikonen ausmacht. Stuart Franklin steht nun vor einer großen Aufgabe: Wie soll er die Aufnahmen außer Landes bringen? Das ist seine Verantwortung als Journalist. Ein französischer Student schmuggelt die Filme schließlich nach Paris - in einer Kiste Tee.

Themen in diesem Artikel
CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.