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M. Poliza: Bilder meines Lebens: Survival of the fittest

Noch ein Foto von meinem Trip nach Tansania letzte Woche. Fressen und gefressen werden. Der Stärkere soll überleben. 


So hat es die Evolution vorgesehen, so erhalten sich die Arten und so macht es die Natur seit Millionen von Jahren. Nur der Mensch funkt ab und zu dazwischen.

Zum Beispiel mit der Trophäen-Jagd. Aber das ist hier (leider) nicht mein Thema.

Wenn ein Leopard erfolgreich beim Jagen war, versucht er immer sofort, sein Kind für sich zu schützen, und schleppt es auf einen Baum. Denn Löwen und Hyänen riechen alsbald den Braten und würden dem Leoparden sehr gerne den Braten abspenstig machen. Dort sitzt er dann oft für Stunden und manchmal auch länger und frisst je nach Hungerlage soviel wie er eben kann. Wer weiß, wenn man etwas wieder bekommt ...

Da kommen natürlich erst mal die großen und fetten Körperteile dran. Alles, was leicht erreichbar ist und besonders gut schmeckt. Und so langsam arbeitet sich der Leopard dann auch zum Kopf vor. Das eine Ohr und die Augen sind schon verspeist. Nun wird die Beute nochmal liebevoll geleckt, dann muss auch das andere Ohr dran glauben.

Irgendwie grausam?Irgendwie nicht!

Der Leopard frisst nur, wenn er Hunger hat, und wie man sieht,  bleibt auch nicht viel liegen. So soll es sein. Später fallen dann die Knochen noch vom Baum und die Hyänen machen dann komplett Schluss mit dieser Hartebeest (Kuh Antilope - deutscher Name ?) Antilope. Bis auf die Hörner, die sind unverdaulich und bleiben liegen.

EOS 1Dx - ISO 800 - 480mm (Canon 200-400mm mit Extender)- f/8-1/640 

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