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M. Poliza: Bilder meines Lebens Wassersäulen aus einer ungewöhnlichen Perspektive


Der Nordwesten Namibias gehört zu meinen absoluten Lieblingsplätzen auf dieser Welt. Scheinbar vergessen von dem Rest der Welt ist hier noch Wildnis pur zu spüren.

Vereinzelt trifft man hier noch den ein oder anderen Stamm der Himbas, ein Nomadenvolk, das hier seine Heimat hat und noch immer so lebt wie vor Urzeiten. Nach einem Besuch eines Stammes am Kunene Fluss, der die Grenze zwischen Namibia und Angola markiert, flog ich in einer kleinen Maschine wieder zurück Richtung Zivilisation. Hier oben regnet es nicht oft, manchmal sogar mehrere Jahre nicht. Wenn es regnet, dann nur im südlichen Sommer, zwischen Januar und April.

Ich war ehrlich gesagt kurz vor dem Einnicken als ich zufällig noch einmal rausschaute aus der Cessna 210. Ich traute meinen Augen nicht. Noch nie zuvor hatte ich ein solch abgegrenzten Regenschauer gesehen. Schon gar nicht aus dieser Perspektive. Wie zwei massive Wassersäulen standen diese beiden Regengüsse nebeneinander. Es schien als wären dort unten gerade mal zehn Meter Unterschied, zwischen trockenem Boden und sturzbachartigen Regenfällen.

Zum Glück hat die Cessna ein kleines Fenster, das ich öffnen konnte. Somit ist es mir möglich gewesen diesen Moment nicht nur im Kopf, sondern auch mit der Kamera festzuhalten.

Canon EOS 1Ds MKIII 24-70mm ISO400 F/11 1/250


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