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Bier gewinnt: Beim Bier sind wir schon Weltspitze

Die Fußball-WM hat gerade erst angefangen. Doch in einer Disziplin sind wir schon jetzt ganz weit vorn: Fast nirgends ist das Bier so günstig wie hier. Schlecht schneidet dagegen der WM-Gastgeber ab.

Während Fußball-Weltmeisterschaften steigt der Bierkonsum in vielen Ländern sprunghaft an. Denn Ball und Bier gehören für viele Fans so untrennbar zusammen wie Jogi Löws Zeigefinger und sein Nasenloch. Aus Sicht eines Bierbloggers hat dieses Phänomen jedoch nicht nur positive Seiten: Erfahrungsgemäß ist es den meisten Fans wichtig, dass sie ein Bier in der Hand halten, nicht so sehr welches. So sind Fußball-Turniere Zeiten der großen Fernsehbiere: Beck’s, Krombacher, Bitburger und wie sie alle heißen.

In einer Hinsicht sind die deutschen Biere jedoch kaum zu schlagen: Sie zählen weltweit zu den günstigsten. Das ergab ein internationaler Bierpreisvergleich der Reisesuchmaschine GoEuro. Verglichen wurde der durchschnittliche Preis einer 0,33l-Flasche in 40 internationalen Städten. In die Bewertung kamen vier internationale Biermarken (Heineken, Beck’s, Guiness und Budweiser ) und je eine einheimische Sorte. Das erfreuliche Ergebnis: Berlin rangiert mit 0,82 Euro pro Flasche auf dem zweiten Platz. Nur in der polnischen Hauptstadt Warschau bekommt man das Bier drei Cent günstiger. Alle anderen Städte sind teurer, zum Teil deutlich.

Anderswo ist Bier deutlich teurer

Dass sich London, Tokio, Zürich oder Oslo auf den letzten Plätzen tummeln, mag wenig überraschen, stehen diese Städte doch nicht im Ruf, besonders günstig zu sein. Erstaunlich aber, wie groß die Preisunterschiede sind. So muss der trinkfreudige Kunde in Oslo (Rang 40) 3,55 Euro für ein Fläschchen berappen - und damit fast vier Mal so viel wie in Berlin.

Der Bierpreisvergleich von GoEuro

Interessant für alle WM-Reisenden: die brasilianische Metropole Rio (Rang 31) zählt zu den teuersten der Welt, was Bierpreise angeht. Hier kostet eine Mini-Flasche Bier durchschnittlich 1,72 Euro - und damit immer noch mehr als doppelt so viel wie in Berlin.

Wer also traurig ist, weil er keine Tickets für die WM bekommen hat, sollte es sich mit ein paar Bier vor dem Fernseher bequem machen und sich der günstigen Preise erfreuen. Ich habe mir fürs Wochenende ein Probierpaket der Münsteraner Pinkus-Brauerei besorgt. Und wer weiß: Vielleicht sind wir ja in ein paar Wochen noch in einer anderen Disziplin ganz weit vorn.

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