Wer die Diagnose "Bluthochdruck" erhält, stellt sich oft die Frage: "Muss ich jetzt mein Leben lang Medikamente nehmen? Oder kann ich meinen Blutdruck auch auf natürliche Weise senken?" Tatsächlich zeigen Studien, dass sich Bluthochdruck auch durch Lebensstiländerungen entgegenwirken lässt. Als eine der wirkungsvollsten Stellschrauben hat sich die Ernährung erwiesen, vor allem der Verzehr von Ballaststoffen.
Die typische westliche Ernährung ist jedoch extrem ballaststoffarm, schreibt ein Forschungsteam um Francine Z. Marques von der Monah University in Melbourne in einer Übersichtsstudie, die 2024 in der Fachzeitschrift "Hypertension" erschienen ist. Das sei mit einer der Gründe für das epidemische Ausmaß von Herz-Kreislauf-Erkrankungen in westlichen Ländern. Denn Bluthochdruck schädigt Gefäße und Organe, allen voran das Herz.
Dabei zeigen Studien, dass eine ballaststoffreiche Ernährung den Blutdruck und die Sterblichkeit durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringert. Aber wie viele Ballaststoffe sollte man täglich zu sich nehmen, um den Blutdruck nennenswert zu senken?