Woche der Vielfalt Wie tolerant ist Deutschland? Homo- und Transsexuelle erzählen von ihren Coming-outs

Julian Pecher, mit Regenbogenflagge im Stadion
Julian Pecher, Stadionsprecher in Fürth, ist froh über sein Coming-out. Andere ringen lange, ehe sie den Mut finden
© Sonja Och
Habt ihr ein Problem mit mir? Diese Frage stellen sich schwule, lesbische und transsexuelle Menschen immer noch, wenn sie ein Coming-out erwägen. Was sie dabei erleben – und was das über Deutschland sagt.

Meine Güte, ist das schwul hier! Es muss Ihnen nicht unangenehm sein, sollte das der erste Gedanke sein, den Sie beim Anblick dieser Seiten haben. Sie haben ja recht. In dieser Geschichte geht es um jene, die sich getraut haben, zu ihrer sexuellen Identität oder zum anderen Geschlecht zu stehen. Aber auch um jene, die sich verstecken.

Coming-outs sind einschneidende Momente im Leben eines Schwulen, einer Lesbe, von Bi-, Inter- und Transsexuellen. Alle stehen einmal vor der wichtigen, oft schwierigen Aufgabe, ihr wahres Ich nicht länger zu verbergen. Sie wollen Eltern, Freunde, Kollegen einweihen in das, was eigentlich ganz natürlich ist.

Es ist noch Einiges zu tun


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