Schülerin getötet Nach tödlichem Messerangriff in Illerkirchberg: "Manchen geht es um eine politische Agenda"

Eine Gemeinde unter Schock: Thomas Strobl (CDU), Innenminister von Baden-Württemberg, legt in Illerkirchberg einen Kranz nieder.
Eine Gemeinde unter Schock: Thomas Strobl (CDU), Innenminister von Baden-Württemberg, legt in Illerkirchberg einen Kranz nieder.
© Bernd Weißbrod / DPA
Ein Flüchtling soll in Illerkirchberg mit einem Messer ein Mädchen getötet und ein weiteres schwer verletzt haben. Nun herrschen im Ort nicht nur Trauer, sondern auch Wut und Hass.
In der Pfarrkirche St. Sebastian in der Nähe von Ulm haben sich am Dienstagabend die Bewohner des 5000-Einwohner-Dorfes zur Trauerandacht versammelt. Rund 300 Leute sitzen auf den harten Holzbänken, und auch der Oberrang und der Gang sind voll mit Menschen. Da ist der Junge, der an der Schulter seines Freundes weint. Da sind Mütter, die ihre schluchzenden Töchter trösten, Jugendliche mit geröteten Augen. Da sind auch Angehörige von Ece S., dem Mädchen, das am Tag zuvor umgebracht wurde.

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