Sicherheit im Schwimmbad Nancy Faeser will Polizei in deutschen Freibädern einsetzen – unser Autor hat in Europas größtem Freibad schon mal vorpatrouilliert

Brentanobad in Frankfurt
Die Trillerpfeife griffbereit, die Augen wachsam aufs Wasser gerichtet: stern-Autor Maximilan Sepp ist bereit für Rüpel-Rutscher, Becken-Prolls, Randspringer und andere Störenfriede
© Maximilan Sepp
Nach mehreren Massenschlägereien drohte die Bundesinnenministerin mit Polizei in Freibädern. Grund genug für unseren Autor, die innere Trillerpfeife zu zücken. Im Brentanobad in Frankfurt wollte er als selbsternannter Bademeister die Gemüter kühlen.

An diesem Freitagmorgen ist es kalt in Frankfurt. Dicke Wolken verhängen den Himmel. Badestimmung kommt da nicht auf, das Brentanobad ist noch fast leer. Zwei betagte Schwimmer ziehen ihre Bahnen. Rasensprenkler sprenkeln den Rasen. Ich suche mir einen Platz auf der verdorrten Wiese. Das 220 Meter lange Becken wirkt so gigantisch, dass man sich zweimal überlegt, ob man die Reise außen herum antreten oder sich doch lieber gleich ein Floß bauen sollte. Ich bleibe bei Option 1. Taktische Positionierung: gegenüber dem Eingang, zwischen Rutsche und dem Bademeister-Hochsitz vor Kopf. Alles im Blick.

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