Fußball-Bundesliga
Mainzer Doppelpacker Tietz zeigt speziellen Glücksbringer

Glücksbringer unter dem Schienbeinschoner: der Mainzer Doppeltorschütze Phillip Tietz. Foto: Uwe Anspach/dpa
Glücksbringer unter dem Schienbeinschoner: der Mainzer Doppeltorschütze Phillip Tietz. Foto
© Uwe Anspach/dpa
"Tore schießen ist doch ziemlich einfach" - sagte das Töchterchen zum Mainzer Stürmer Phillip Tietz - und half ein bisschen nach.

Stolz und auch gerührt zeigte Phillip Tietz nach seinem Doppelpack für den FSV Mainz 05 seinen Glücksbringer. Das kleine gemalte Bildchen von Mavie-Lou hatte der Stürmer beim 2:1-Sieg bei der TSG 1899 Hoffenheim unter seinem Schienbeinschoner versteckt und nahm es auch mit in die Interviewzone. Dort tobte das Töchterchen auch ausgelassen um ihn herum.

"Jetzt mal ich dir ein Bild, damit du Tore schießt"

"Sie war ziemlich kritisch mit mir und hat gesagt: Papa, Tore schießen ist doch ziemlich einfach. Jetzt mal ich dir ein Bild, damit du Tore schießt", erzählte Tietz nach dem so wichtigen Sieg der Mainzer im Bundesliga-Abstiegskampf. Der Ex-Augsburger traf dabei in der 13. und 79. Minute vor 30.150 Zuschauern im ausverkauften Sinsheimer Stadion.

Zuletzt hatte Tietz mit einer Torflaute zu kämpfen, sein zuvor letzter Treffer war ihm Ende Januar beim 3:1 gegen den VfL Wolfsburg gelungen. Nach dem Schlusspfiff gegen Hoffenheim ging der Angreifer gleich zur Gegentribüne. "Mein bester Kumpel und meine Tochter sind heute zu Besuch. Sie sind extra von Mainz runter gefahren. Meine Tochter wollte mir die Daumen drücken", sagte Tietz später.

Mini-Schienbeinschoner

Dass der Mainzer Fußballer - wie mittlerweile viele Profis - nur ganz kleine Schienbeinschoner benutzt, fiel bei der Gelegenheit auch auf. "Vorbildlich ist das nicht, das kann ich auf jeden Fall keinem an Herz legen", erklärte Tietz. "Wenn du dein Schienbein schützen möchtest, dann musst du eigentlich diese Old-School-Dinger tragen." Die gehen vom Knöchel bis fast zum Knie und schützen teilweise auch die Sprunggelenke noch.

dpa