Mögliche Nötigung Auto mit Schnee zugeschaufelt - Wer hat’s getan?

So will man morgens sein Auto nicht vorfinden. Foto: Thomas Stich/Privat/dpa
So will man morgens sein Auto nicht vorfinden. Foto
© Thomas Stich/Privat/dpa
Morgens zur Arbeit fahren wollen, aber das Auto erst suchen müssen: Unter Schneemassen fast begraben wird es entdeckt. Was hat ein Halteverbot damit zu tun?

Unter Schneemassen begraben: Als Thomas Stich am frühen Montagmorgen mit seinem Auto zur Arbeit fahren will, sieht er sein weißes Fahrzeug auf den ersten Blick erst gar nicht. Denn es ist unter Schneemassen beinahe begraben - jemand hat es zentimeterdick zugeschaufelt. Deswegen erstattete er Anzeige wegen Nötigung bei der Polizei. 

In seine Straße in Mögglingen (Ostalbkreis) konnte Stich am Sonntagabend nicht fahren, zu viel Neuschnee, zu glatt die Straßen, wie er sagt. Also parkte er einige Straßen weiter - im eingeschränkten Halteverbot allerdings. "Das war mir nicht bewusst. Das entschuldigt aber nicht das Verhalten", sagt Stich. Er hat einen Anwohner im Verdacht. Bei diesem habe er vor der Anzeige geklingelt. Es kam keine Reaktion, wie Stich meint. Zuerst hatte die "Bild" berichtet.

dpa