Ein Mann hat in einem Regionalzug zwischen München-Pasing und Althegnenberg (Landkreis Fürstenfeldbruck) mehrere Reisende belästigt und bedroht. Ein Bundespolizist, der privat in Uniform in dem Zug am Freitagmorgen mitfuhr, fixierte den Mann bis zum Eintreffen weiterer Kräfte, wie die Polizei mitteilte.
Der 20-Jährige soll unter anderem fünf Mädchen im Alter von 13 und 14 Jahren belästigt haben. Dabei habe er mehrfach bedrohlich geäußert, eine Waffe dabeizuhaben und Menschen verletzen zu wollen. Der Bundespolizist schritt ein und fixierte den 20-Jährigen, bis am Bahnhof Althegnenberg weitere Beamte dazukamen. Eine Durchsuchung des Mannes ergab, dass er keine Waffe dabeihatte, wie die Polizei mitteilte. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und später wieder entlassen.
Mann bedroht erneut Reisende am Nachmittag
Am Freitagnachmittag wurde der 20-Jährige nach Polizeiangaben erneut auffällig, diesmal im Bereich des Münchner Hauptbahnhofs. Er soll Reisenden gegenüber geäußert haben, eine Waffe dabei zu haben. Beamte nahmen ihn vorläufig fest, fanden jedoch wieder keine Waffe bei ihm. Er wurde später entlassen und die Bundespolizei ermittelt nun unter anderem wegen Bedrohung, Störung öffentlicher Betriebe sowie Belästigung der Allgemeinheit.