Brandanschlag Großschadenslage in Berlin gilt weiterhin

Innensenatorin Iris Spranger (SPD) will mit den Krisenstäben wie gehabt weiterarbeiten. (Archivfoto) Foto: Michael Ukas/dpa
Innensenatorin Iris Spranger (SPD) will mit den Krisenstäben wie gehabt weiterarbeiten. (Archivfoto) Foto
© Michael Ukas/dpa
Nach mehreren Tagen Stromausfall im Berliner Südwesten sind nach offiziellen Angaben alle Haushalte wieder am Netz. Warum die Großschadenslage trotzdem nicht aufgehoben wird.

In Berlin sind alle Haushalte wieder ans Stromnetz angeschlossen, dennoch sollen die Krisenstäbe bestehen bleiben. "Die Großschadenslage ist weiterhin in Kraft, die Krisenstäbe arbeiten weiter wie bisher", sagte die Berliner Innensenatorin Iris Spranger (SPD) bei einer Pressekonferenz im Roten Rathaus. "Die Struktur bleibt so lange bestehen, bis ich die Großschadenslage widerrufe." 

Sie habe auch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) bereits darüber informiert. Die Innensenatorin hatte die sogenannte Großschadenslage am Sonntag ausgerufen, um so leichter unter anderem Hilfe der Bundeswehr in Anspruch nehmen zu können. 

Nach einem mutmaßlich linksextremistischen Anschlag am Samstagmorgen waren zehntausende von Haushalten im Berliner Südwesten tagelang ohne Strom. 

Nach Angaben von Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) werden alle Haushalte, Geschäfte und Betriebe seit dem frühen Nachmittag wieder mit Energie versorgt. Die Krisenstäbe unter anderem bei mehreren Senatsverwaltungen beraten und koordinieren die nötigen Maßnahmen.

dpa