Getränkemarke
Zuckerfrei und westdeutsch - das ändert sich bei Vita Cola

Der Absatz der traditionell gezuckerten Cola ging leicht zurück. (Archivbild) Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa
Der Absatz der traditionell gezuckerten Cola ging leicht zurück. (Archivbild) Foto
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Vita Cola ist eine ostdeutsche Traditionsmarke. Doch auch im Westen findet man die Cola mit dem Zitrusgeschmack nun immer häufiger. Und das ist nicht die einzige Neuerung.

Die ostdeutsche Traditionsmarke Vita Cola bemerkt einen Trend zu zuckerfreien Erfrischungsgetränken. Während der Absatz von traditionell gezuckerter Cola in Ostdeutschland zurückgehe, wachse das zuckerfreie Segment stark, sagte eine Sprecherin. "Es gibt einen Trend zu bewussterem Konsum." Zuckerfreie Cola und andere zuckerfreie Erfrischungsgetränke machten aber immer noch nur einen kleinen Teil des gesamten Absatzes aus. 

Insgesamt verzeichnete Vita Cola im vergangenen Jahr ein leichtes Absatzplus von 0,3 Prozent und verkaufte 100,1 Millionen Liter Erfrischungsgetränke. Zu Umsatz und Gewinn macht die Marke der Thüringer Waldquell Mineralbrunnen GmbH aus Schmalkalden keine gesonderten Angaben. 

Westdeutschland treibt das Wachstum

Seit rund anderthalb Jahren werde Vita Cola auch in Westdeutschland aktiv vermarktet, sagte eine Sprecherin. Dort seien die verschiedenen Sorten in immer mehr Märkten erhältlich. Das sei auch der Treiber für das aktuelle leichte Wachstum und kompensiere die Absatzrückgänge im Osten. Seit Jahresbeginn gebe es die Cola mit Zitrusgeschmack im Westen etwa auch in der Dose, was im Cola-Markt aktuell sehr angesagt sei. 

Ziel für das laufende Jahr sei, die Marktstärke im Osten zu untermauern und im Westen weiterzuwachsen, hieß es weiter. Die vier zuckerfreien Sorten sollen demnach ein noch stärkeres Gewicht bekommen. Insgesamt werden über die Marke Vita Cola 15 alkoholfreie Erfrischungsgetränke vertrieben: vier Cola-Sorten, ein Cola-Orangen-Mix, acht Limonaden und zwei Energy-Drinks.

dpa