Ein 50-jähriger Mann, der im Februar in Berlin-Pankow versucht haben soll, seine Frau zu töten, ist wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung angeklagt worden. Der Mann soll nach der Trennung von der 45-jährigen Ehefrau den Verdacht gehabt haben, sie habe einen neuen Freund, und habe sich so in der „Familienehre“ gekränkt gesehen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die Staatsanwaltschaft geht daher vom Mordmerkmal der niedrigen Beweggründe aus.
Laut den Vorwürfen soll er am 2. Februar die Frau in ihrer Wohnung getroffen und unter anderem mit einem Messer auf sie eingestochen haben. Die Frau konnte ihm das Messer nach ersten Stichen entreißen und es wegwerfen. Der Mann soll dann mit mehreren anderen Gegenständen auf sie eingeschlagen und eingestochen haben.
Die 45-Jährige erlitt schwere Verletzungen unter anderem am Kopf und am Oberkörper. Ein 50 Jahre alter Nachbar eilte ihr zu Hilfe und beendete den Angriff. Der Angeklagte wurde festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.