Heidi Klum hat sich in einem Interview an ihre Treffen mit Donald Trump erinnert, den sie 1998 am Set des Films „Studio 54“ kennengelernt habe. Beide hatten darin einen Cameo-Auftritt. Sie sei auch bei der Hochzeit des jetzigen US-Präsidenten mit seiner Frau Melania 2005 in Mar-a-Lago gewesen, berichtete die Moderatorin dem „Zeit-Magazin“. „Er war einfach Donald, ein lustiger Typ.“
Zu der Hochzeit kam Klum nach eigenen Angaben, weil ihr damaliger Mann, der Hairstylist Ric Pipino, der Braut die Haare gemacht habe. Grundsätzlich sei Trump sehr bekannt gewesen. „Jeder kannte ihn in New York.“
Heidi Klum nimmt Donald Trumps Kritik mit Humor
Eine abfällige Aussage Trumps aus dem Jahr 2015, wonach sie „keine 10 von 10 mehr“ sei, habe sie mit Humor genommen. „Ich habe sofort darauf reagiert, mit einem lustigen Post“, sagte die 52-Jährige. „In der Mittagspause bei einem Job hatte ich es gehört, ich habe dann jemanden gebeten, den Kopf von Trump in Originalgröße auszudrucken. Den habe ich ausgeschnitten und gesagt: Jetzt bin ich eine 9,99.“
Klum äußerte sich auch kritisch darüber, dass ihre Wahlheimat USA mit Trump einen Präsidenten habe, der nicht aus dem politischen Betrieb kommt. „Ich finde es schon wichtig bei so einem Job, in dem man über so viele Menschen entscheidet, das auch gelernt zu haben. Das sollte eigentlich überall so sein.“
In Amerika habe es schon Präsidenten gegeben, die vorher Schauspieler gewesen seien, sagte sie. „In Europa und Deutschland dagegen sind Leute in der Politik, die das gelernt haben.“ Angela Merkel sei 16 Jahre Bundeskanzlerin gewesen, sie sei ebenfalls aus der Politik gekommen. „Das ist wie bei einem Arzt, der ja auch ein langes Studium machen muss, bevor er dir den Kopf aufschneidet und in deinem Gehirn rumbastelt.“