Die Vorhersagen in der Kultserie „Die Simpsons“ sind berühmt-berüchtigt. Einer der Autoren will nun auch die reale Zukunft mitgestalten – offenbar als Präsident.
Für Fans der „Simpsons“ kam die erste Amtszeit von Donald Trump im Jahr 2016 nicht überraschend. Schon 16 Jahre zuvor hatten die Macher der Serie den damaligen Unternehmer als US-Präsidenten vorausgesagt. Lisa Simpson erwähnt in einer Folge, die im Jahr 2000 ausgestrahlt wurde, Donald Trump als Präsidenten der USA.
Der Mann, der das Skript dafür geschrieben hat, ist Dan Greaney. Der Autor möchte sich nun aber offenbar nicht mehr auf Vorhersagen in Serien beschränken, sondern die Zukunft aktiv mitgestalten – als Präsident. Zumindest hat Greaney in einem leicht skurrilen Video auf Social Media seine Kandidatur für den Präsidentschaftswahlkampf 2028 verkündet.
„Simpsons“-Autor Dan Greaney will Trump ablösen
Darin tritt Greaney mit grauer Perücke und einem blauen Umhang auf, wahrscheinlich eine Anspielung auf seinen Ruf als „Prophet“, den er sich durch die „Simpsons“-Folgen erarbeitet hat. Die USA sieht er in einer „politischen, historischen und moralischen Krise“. Donald Trump, sein Vize JD Vance sowie die Milliardäre und „Feiglinge in beiden Parteien“ hätten den Gründungswerten der Vereinigten Staaten „den Rücken gekehrt“, behauptet er.
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„In Amerika soll die Regierung für alle arbeiten: Demokratie für alle, Rechenschaftspflicht für alle, Wohlstand für alle. Das müssen wir wiederherstellen“, so Greaney in dem Video. Dann sinniert er über seinen Jura-Abschluss – und kommt zu dem Schluss: „Ich kann Politiker sein. Ich kandidiere als Präsident. Mein Programm: Amerika für alle.“
Kurioserweise kommt Greaney aus der gleichen Partei wie Trump, er bezeichnet sich als „progressiven Republikaner“. Greaney scheint seine Ankündigung ernst zu meinen: Zumindest eine Website für seine Kampagne hat der 60-Jährige bereits angelegt. Dort erklärt er, die Liebe zu seinem Land und seinen Mitmenschen sowie die „Abscheu gegenüber Korruption und Mobbing“ habe ihn motiviert. Realistische Chancen dürfte Greaney bei der Wahl 2028 nicht haben. Doch spätestens seit der Wahl von Donald Trump wissen „Simpsons“-Zuschauer, dass nichts unmöglich ist.