Polizeieinsatz in Wilmersdorf
Blutige Attacke mit Stichwaffe: Streit eskaliert vor Schule

Ein Streit zwischen zwei Gruppen in Berlin-Wilmersdorf endet vor einer Schule blutig. Foto: Shireen Broszies/dpa
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© Shireen Broszies/dpa

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Großeinsatz in Berlin-Wilmersdorf: Es kommt zu einem Streit zwischen zwei Gruppen an einer Schule. Ein Angriff mit einer Stichwaffe hat schwere Folgen für einen 18-Jährigen.

Ein Streit zwischen zwei Gruppen ist an einer Schule in Berlin-Wilmersdorf eskaliert: Ein 18-Jähriger wurde durch eine Stichwaffe schwer verletzt und musste notoperiert werden. 

Ein Verdächtiger stellte sich bei der Polizei, wie die Behörde auf der Plattform X mitteilte. Warum es zu der gewaltsamen Auseinandersetzung kam, war bislang nicht bekannt. 

Der Streit zwischen den beiden Gruppen soll auf dem Schulhof eines Oberstufenzentrums begonnen und sich dann auf einen Gehweg in der Prinzregentenstraße verlagert haben, wie ein Polizeisprecher schilderte. Dort sei es zu der körperlichen Auseinandersetzung gekommen. Einige der Beteiligten sollen Schüler des nahe gelegenen Schulzentrums sein.

Tatwaffe vermutlich ein Messer

Am Nachmittag sagte der Sprecher der Polizei, die Tatwaffe sei noch nicht gefunden worden. Bei X teilte die Behörde zunächst mit, es handele sich vermutlich um ein Messer. Der verletzte 18-Jährige war am Nachmittag außer Lebensgefahr.

Die Tatverdächtigen seien geflüchtet. Rund 60 Einsatzkräfte der Polizei waren ausgerückt. Sie sicherten unter anderem Schulen in der Nähe ab, gingen aber nicht von einer weiteren Gefahr aus.

Auch eine zweite Person wurde bei dem Streit verletzt. Sie soll eine Prellung erlitten haben, aber nach ambulanter Behandlung die Klinik voraussichtlich wieder verlassen können, sagte der Sprecher der Polizei.

dpa