Weltkrebstag Brandenburgs Gesundheitsministerin empfiehlt Krebsvorsorge

Brandenburgs Gesundheitsministerin Britta Müller rät zur Krebsvorsorge (Archivbild). Foto: Eva Manhart/apa/dpa
Brandenburgs Gesundheitsministerin Britta Müller rät zur Krebsvorsorge (Archivbild). Foto
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Fast 18.00 Menschen in Brandenburg erkrankten 2023 neu an Krebs. Gesundheitsministerin Müller wirbt für Früherkennung.

Zum Weltkrebstag am kommenden Mittwoch hat Gesundheitsministerin Britta Müller die Brandenburgerinnen und Brandenburger zur Krebsvorsorge aufgerufen. "Krebsvorsorge kann Leben retten", erklärte die parteilose Politikerin. Sie wolle alle Menschen dazu ermutigen, Früherkennungsuntersuchungen regelmäßig wahrzunehmen. Die Ministerin verwies darauf, dass Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und der Verzicht auf Alkohol und Tabak das Krebsrisiko deutlich senken könnten.

In Brandenburg erkrankten 17.873 Menschen im Jahr 2023 - das sind die jüngsten Zahlen - neu an Krebs. Darunter waren 10.037 Männer und 7.836 Frauen. Zu den drei häufigsten Krebsneuerkrankungen bei Männern zählen Prostata, Lunge und Darm, bei Frauen Brust, Darm und Lunge.

Deutschlandweit erkranken jedes Jahr nach Angaben des Zentrums für Krebsregisterdaten mehr als eine halbe Million Menschen neu an Krebs. Die Überlebensaussichten sind je nach Krebsart sehr unterschiedlich.

dpa