Nach dem Verschwinden eines 35-Jährigen im Bereich des Krupunder Sees in Halstenbek (Kreis Pinneberg) plant die Polizei derzeit keine weiteren Sucheinsätze. "Es gibt keine neuen Hinweise", sagte eine Polizeisprecherin am Vormittag. Am Montag hatten Einsatzkräfte im Bereich des Sees nach dem Mann gesucht. Dabei sollten nach früheren Angaben auch Spürhunde, Polizeitaucher sowie Drohnen zum Einsatz kommen.
Die Ermittlungen hatten zuvor den Verdacht ergeben, dass der Mann Opfer eines Verbrechens geworden sein könnte. Der 35-Jährige aus dem Kreis Pinneberg war zuletzt am 15. April abends am Krupunder See gesehen worden. Vor seinem Verschwinden soll er sich mit einer Gruppe gestritten haben. Möglicherweise sei der Mann gegen seinen Willen weggebracht worden, hieß es von der Polizei.
Den Angaben zufolge ist der 35-Jährige etwa 1,80 Meter groß und von normaler Statur. Er hat kurze dunkle Haare, einen Kinn- sowie Oberlippenbart und trägt mehrere Tätowierungen.