VG-Wort Pixel

Wetter in Deutschland Gewittertief "Xero" zieht ab: Jetzt wird es wieder freundlicher

Wetter in Deutschland
Dunkle Regenwolken ziehen am frühen Donnerstagmorgen über das Oderbruch, einer Kulturlandschaft in Ostbrandenburg. Noch im Laufe des Tages soll sich das Gewittertief "Xero" aus Deutschland verabschieden.
© Patrick Pleul / Picture Alliance
In vielen Regionen Deutschlands hatte es in den letzten Tagen starke Unwetter gegeben. Noch in der vergangenen Nacht liefen im Nordosten zahlreiche Keller voll. Aber jetzt ist eine Besserung in Sicht. 

Nach mehreren Tagen Unwetter in vielen Regionen Deutschlands beruhigt sich die Wetterlage allmählich. Das Gewittertief "Xero", das in den vergangenen Tagen für Überflutungen und Überschwemmungen sorgte, verabschiedet sich nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) noch am Donnerstag über die Ostsee aus Deutschland. Vor allem in manchen Regionen Schleswig-Holsteins und in Brandenburg sorgte das Tief aber noch einmal für Gewitter und Starkregen.

In den Kreisen Segeberg und Steinburg in Schleswig-Holstein hatte der starke Regen beispielsweise hunderte von Kellern geflutet. Zwischen Mittwochmittag bis Donnerstagmorgen (1.00 Uhr) habe die zuständige Regionalleitstelle regenbedingte 243 Einsätze gezählt, sagte ein Sprecher am Morgen. Im Kreis Pinneberg sei zudem ein Baum aufgrund des Unwetters auf ein Auto gestürzt. Die im Auto sitzende Frau sei dabei schwer verletzt worden, befinde sich aber nicht in Lebensgefahr.

In Brandenburg an der Uckermark sind nach Angaben des DWD-Sprechers zudem teilweise 20 Liter Niederschlag pro Stunde auf die Straßen geprasselt. Schon am Mittwoch entwurzelten Gewitter mit Starkregen in Teilen Brandenburgs Bäume und ließen Keller volllaufen.

Wetter in Deutschland: Am Wochenende wird's wieder sonnig

Im bayerischen Landshut mit seiner mittelalterlichen Altstadt waren heftige Regenfälle niedergegangen. Straßen und Häuser standen teils bis zu einem Meter unter Wasser. Am Morgen waren viele Straßen verschlammt. Im benachbarten Tschechien beschädigten die Unwetter Leitungen, 145.000 Haushalte hatten keinen Strom.

Mit Temperaturen zwischen 17 und 23 Grad bleibt es am Donnerstag vergleichsweise kühl. Zum Wochenende soll es laut DWD aber wieder sommerlichere Temperaturen bis 25 Grad geben. Zumindest im Südwesten und in Küstennähe räumen die Meteorologen auch längeren sonnigen Abschnitten eine Chance ein, ansonsten bleibt es eher bewölkt. Gebietsweise sind Schauer möglich, im Osten auch Gewitter.

Wetter im Ausblick: Steht uns ein Sommer der Extreme bevor? (Video)

Sehen Sie im Video: Während es in Teilen von Deutschland zu heftigen Gewittern kam, herrscht anderswo starke Trockenheit: Wie wird sich das Wetter im Laufe der Woche verändern? Welche Aussichten gibt es für den Sommer? Und was hat der Klimawandel damit zu tun? Meteorologe Frank Böttcher beantwortet die wichtigsten Fragen. 

sve DPA

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker