Das Wetter ist – endlich – beinahe sommerlich, aber das bleibt nicht lange so. Denn nach einem sonnigen Start in den Mai kommt Deutschland wieder mehr unter den Einfluss von Tiefausläufern, wie es im aktuellen Bericht bei „Wetter.de“ heißt.
Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor ersten Wärmegewittern mit Sturm und Starkregen. Die Meteorologen erklären auf der Homepage des Dienstes:
Ab dem Sonntagnachmittag bevorzugt im Nordwesten und Norden auflebende Gewittertätigkeit. Dabei vor allem Starkregen bis 25 l/qm in kurzer Zeit oder wenigen Stunden, zudem Sturmböen (65-80 km/h, Bft 8-9) und Hagel (bis 2 cm) möglich. Darüber hinaus auch im Südwesten und Süden vom Bergland ausgehend vereinzelte Schauer oder Gewitter. Hauptgefahr dabei Sturmböen (bis 85 km/h, Bft 9), örtlicher Starkregen um 15 l/qm sowie kleiner Hagel nicht ausgeschlossen. In der Nacht zum Montag über den Norden nordostwärts abziehende Gewitter und auch über dem Südwesten und Süden zumeist abklingende Gewitter.
Wetterkarte I: Die Maximaltemperaturen für den heutigen Tag
Die unten stehende Übersicht zeigt die erwarteten Maximaltemperaturen für den heutigen Tag.
Wetterkarte II: Die Maximaltemperaturen für den morgigen Tag
Die unten stehende Übersicht zeigt die erwarteten Maximaltemperaturen für den morgigen Tag.
Wetterkarte III: Sehen Sie live, wo gerade Unwetter aufziehen
Die unten stehende interaktive Karte zeigt das Wetter in Echtzeit. Darüber hinaus kann man über den Zeitstrahl unten in der Grafik auch die Vorhersage für einen späteren Zeitpunkt abrufen. Oben rechts kann die dargestellte Ebene umgestellt werden, beispielsweise auf Gewitter, Regen oder Schnee.
Wetterkarte IV: Niederschlag in Echtzeit
Die oben stehende Karte zeigt den Niederschlag des heutigen Tages in Echtzeit.
Wetterkarte V: Die Gewitter-Warnungen für den heutigen Tag
Die oben stehende Karte zeigt die Gewitterwarnungen des DWD für den heutigen Tag. Es handelt sich um eine binäre Wetterkarte, sprich: Orte, für die es eine Gewitterwarnung gibt, werden rot eingefärbt. Keine Einfärbung bedeutet keine Warnung.
Tipps zum Verhalten bei Gewitter
Als bester Schutz bei einem Unwetter gelten ein festes Gebäude oder alternativ ein geschlossenes Auto. In Gebäuden ohne Blitzschutz für Strom- und Versorgungsleitungen sollten bei Gewitter die Stecker der Elektrogeräte gezogen werden
In der freien Natur sollten Spaziergänger oder Radfahrer in Senken, Hohlwegen, unter Felsvorsprüngen oder Stahlbetonbrücken in die Hocke gehen, die Beine umklammern und den Kopf senken. Der Abstand zu anderen Menschen oder Fahrrädern sollte mindestens einen Meter betragen. Auch Gegenstände aus Metall wie Werkzeuge oder Sportgeräte sollten möglichst weit entfernt sein
Der Spruch "Eichen sollst du weichen, Buchen sollst du suchen" ist falsch. Hohe, freistehende Bäume sind grundsätzlich zu meiden, ebenso wie Masten oder Zäune. Auch im Wald sollten Spaziergänger in die Hocke gehen und sich schützen. Inmitten vieler Bäume ist die Gefahr generell geringer als auf freiem Gelände. Absolut tabu ist ein Aufenthalt im Wasser
Vergehen zwischen Blitz und Donner weniger als 30 Sekunden, ist das Gewitter noch rund zehn Kilometer entfernt, also sehr nah. Dann ist es ratsam, Schutz zu suchen. Erst 30 Minuten nach dem letzten Blitz und Donner ist die Gefahr gebannt
Wetterkarte VI: Die Gewitter-Warnungen für den morgigen Tag
Die oben stehende Karte zeigt die Gewitterwarnungen des DWD für den heutigen Tag. Es handelt sich um eine binäre Wetterkarte, sprich: Orte, für die es eine Gewitterwarnung gibt, werden rot eingefärbt. Keine Einfärbung bedeutet keine Warnung.
Die verwendeten Karten stammen teilweise von wetter.de. Das Portal ist wie der stern Teil von RTL Deutschland. Darüber hinaus wurden Karten von Windy.com eingebettet. Die Macher nutzen für ihre Darstellungen und Vorhersagen das Modell vom "Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage".
Quellen: "Wetter.de", Deutscher Wetterdienst