Der Kadaver von Buckwal „Timmy“ drohte aufgrund von Fäulnisgasen zu platzen. Nun soll er obduziert werden. Die Entwicklung im stern-Newsblog.
Seit Anfang März irrte ein Buckelwal vor der deutschen Ostseeküste umher und strandete dabei mehrmals – erst in Schleswig-Holstein vor Timmendorfer Strand – daher der Name „Timmy“ – und schließlich am 31. März endgültig vor der Insel Poel in der Wismarer Bucht (Mecklenburg-Vorpommern). Von dort startete eine groß angelegte Rettungsaktion.
Buckelwal „Timmy“ ist tot
Der Buckelwal wurde in einer Transport-Barge Richtung Nordsee gebracht. Am 2. Mai wurde „Timmy“ freigelassen. Genau zwei Wochen später stand fest: Das Tier ist tot. Nun wird das Tier obduziert.
Alle Entwicklungen im stern-Newsblog:
Wichtige Updates
Rune Weichert
Nun ist eine der Fluken, der Seitenflosses des Wals, vollständig abgetrennt, wie die Livebilder zeigen.
(Hinweis: Auf den Bildern sind Blut und Innereien zu sehen.)
(Hinweis: Auf den Bildern sind Blut und Innereien zu sehen.)
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Rune Weichert
Dieses Foto zeigt die Arbeiten zur Obduktion an dem toten Buckelwal.
Kai Moorschlatt/DPA
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Rune Weichert
Wie die Livebilder von News5 zeigen, wurden auch vorne vom Maul des toten Wals Stücke herausgeschnitten.
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Rune Weichert
Mit einem Bagger wird eine der Fluken bewegt. Offenbar soll es dem Obduktionsteam so erleichtert werden, diese komplett vom toten Wal abzutrennen. Möglicherweise werden von dort aber auch Gewebeproben entnommen. Es ist nicht ganz ersichtlich, was dort genau vorgenommen wird.
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Rune Weichert
Jetzt ist auf den Livebildern von News5 zu sehen, wie die Fluken des Wals abgetrennt werden.
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Rune Weichert
Warum die Opduktion? Die Experten wollen herausfinden, woran der Buckelwal, der seit Wochen Schlagzeilen macht, gestorben ist. Abschließend geklärt werden soll auch, ob der Wal mit dem Jungennamen „Timmy“ – wie bereits vermutet – eigentlich ein Weibchen ist. Unter anderem sind auch die Entnahme von Hautproben für einen DNA-Test geplant. Anberaumt dafür sind etwa sechs Stunden.
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Rune Weichert
Nun ist der Wal geöffnet. Er soll zerteilt werden. Schaulustige und Medienvertreter stehen um die Absperrung. Aus Sicherheitsgründen müssen Zuschauer genügend Abstand einhalten.
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Rune Weichert
Wie die Livebilder zeigen, sind durch die Schnitte des Obduktionsteams in den Bauch des Buckelwals die Fäulnisgase offenbar entwichen.
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Rune Weichert
Nun wird damit begonnen, den toten, aufgeblähten Wal aufzuschneiden, wie die Livebilder zeigen.
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Rune Weichert
Die Obduktion beginnt
Offenbar ist das Team, das den Buckelwal obduzieren soll, nun angekommen, wie Livebilder der Agentur News5 zeigen.
(Hinweis: Auf den Bildern sind Blut und Innereien zu sehen.)
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Rune Weichert
Das Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern wird die für den Nachmittag vorgesehene Obduktion des gestorbenen Buckelwals am Strand der dänischen Insel Anholt aus der Ferne verfolgen. „Wir sind mit den Behörden vor Ort in Kontakt“, sagt eine Sprecherin des Ministeriums auf Nachfrage der Nachrichtenagentur DPA. Auch die Umweltschutzorganisation Greenpeace und das in Stralsund ansässige Deutsche Meeresmuseum sind zwar nicht vor Ort, wollen aber per Stream dabei sein. „Wir werden um die Ergebnisse der Obduktion bitten. Wir haben zwar kein Recht darauf, aber es ist von wissenschaftlichem Interesse“, sagt eine Museumssprecherin.
Minister Backhaus kündigt an, die Ergebnisse der Untersuchung und weiterer Auswertungen sorgfältig zu prüfen. Der an dem Wal befestigte Tracker ist nach Angaben des Ministeriums unterdessen an die private Rettungsinitiative übergeben worden. Eine Vereinbarung mit der Initiative besage, dass dem Ministerium ein vollständiger Zugriff auf die durch den Tracker erzeugten Daten eingeräumt wird.
Minister Backhaus kündigt an, die Ergebnisse der Untersuchung und weiterer Auswertungen sorgfältig zu prüfen. Der an dem Wal befestigte Tracker ist nach Angaben des Ministeriums unterdessen an die private Rettungsinitiative übergeben worden. Eine Vereinbarung mit der Initiative besage, dass dem Ministerium ein vollständiger Zugriff auf die durch den Tracker erzeugten Daten eingeräumt wird.
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Rune Weichert
War der Transport des Buckelwals von der Ostsee zur Nordsee in einem Lastkahn ein Fall von Tierquälerei? Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) sieht möglichen Ermittlungen gelassen entgegen. Das Land Mecklenburg-Vorpommern habe von der privaten Initiative, von der der Rettungsversuch ausging, eine Haftungsfreistellung bekommen, sagt Backhaus in der Fragestunde des Landtags in Schwerin. „Die volle Verantwortung hat diese Initiative übernommen.“ Das Land habe die Aktion geduldet.
Auf dem Hoheitsgebiet Mecklenburg-Vorpommerns sei dem Wal kein Schaden zugefügt worden, betont Backhaus. Was in den Gewässern Schleswig-Holsteins und Dänemarks passiert sei, die auf dem Weg der Barge mit dem Tier in Richtung Nordsee durchquert wurden, „entzieht sich unserer Kenntnis“. Dies sei nicht die Verantwortung des Landes Mecklenburg-Vorpommern.
Auf die Frage, ob die Barge überhaupt für den Transport des Wals geeignet war, sagt Backhaus, dies sei geprüft worden. Es seien Verbesserungen vorgenommen worden. Wissenschaftler hätten die Transportfähigkeit des Tiers festgestellt. Backhaus sagt weiter, es sei mit der Initiative vereinbart gewesen, dass die Barge in der Nordsee abgesenkt und der Wal ins feie Wasser entlassen wird. Ob das so geschah, wisse er nicht. „Wie das Tier entlassen worden ist, entzieht sich unserer Kenntnis.“
Auf dem Hoheitsgebiet Mecklenburg-Vorpommerns sei dem Wal kein Schaden zugefügt worden, betont Backhaus. Was in den Gewässern Schleswig-Holsteins und Dänemarks passiert sei, die auf dem Weg der Barge mit dem Tier in Richtung Nordsee durchquert wurden, „entzieht sich unserer Kenntnis“. Dies sei nicht die Verantwortung des Landes Mecklenburg-Vorpommern.
Auf die Frage, ob die Barge überhaupt für den Transport des Wals geeignet war, sagt Backhaus, dies sei geprüft worden. Es seien Verbesserungen vorgenommen worden. Wissenschaftler hätten die Transportfähigkeit des Tiers festgestellt. Backhaus sagt weiter, es sei mit der Initiative vereinbart gewesen, dass die Barge in der Nordsee abgesenkt und der Wal ins feie Wasser entlassen wird. Ob das so geschah, wisse er nicht. „Wie das Tier entlassen worden ist, entzieht sich unserer Kenntnis.“
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Phil Göbel
Der Kadaver des Buckelwals wird voraussichtlich zumindest an diesem Donnerstag noch auf der dänischen Insel Anholt bleiben.
Noch vor Beginn der Obduktion sagte eine Sprecherin des Fährunternehmens Anholt Greena der Nachrichtenagentur DPA, der für heute oder morgen geplante Abtransport von der Insel sei auf unbestimmte Zeit verschoben.
Noch vor Beginn der Obduktion sagte eine Sprecherin des Fährunternehmens Anholt Greena der Nachrichtenagentur DPA, der für heute oder morgen geplante Abtransport von der Insel sei auf unbestimmte Zeit verschoben.
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Phil Göbel
Obduktion am Nachmittag: Interessierte dürfen zusehen
Für den als „Timmy“ bekannten Buckelwal steht der letzte Akt vor den Augen von Schaulustigen an: Am Strand der Insel Anholt soll der Kadaver des Wals obduziert werden. Interessierte können dabei zusehen – mit Sicherheitsabstand.
Öffentliche Obduktionen an Tieren sind in Dänemark nicht ganz ungewöhnlich, trotzdem dürfte dieser Fall besonders sein. Seit mehreren Wochen liegt der Kadaver des tonnenschweren Tiers vor der Urlaubsinsel, stark aufgebläht von Fäulnisgasen und von Möwen traktiert. Und nicht nur das Team aus Tierärzten und Forschern, das den Wal nun untersuchen soll, treibt die Frage um: Woran starb das Tier?
Öffentliche Obduktionen an Tieren sind in Dänemark nicht ganz ungewöhnlich, trotzdem dürfte dieser Fall besonders sein. Seit mehreren Wochen liegt der Kadaver des tonnenschweren Tiers vor der Urlaubsinsel, stark aufgebläht von Fäulnisgasen und von Möwen traktiert. Und nicht nur das Team aus Tierärzten und Forschern, das den Wal nun untersuchen soll, treibt die Frage um: Woran starb das Tier?
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Thomas Krause
Obduktion von „Timmy“ am Donnerstag auf Anholt
Der Kadaver von Buckelwal „Timmy“ soll am Donnerstag auf Anholt untersucht werden. „Die Obduktion wird am Nachmittag beginnen und etwa sechs Stunden dauern“, sagte Morten Abildstrøm vom dänischen Amt für Naturverwaltung der Deutschen Presse-Agentur.
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DPA