So schön ist die Welt Aug in Aug mit dem Koloss. Eine Reise zu den Walen an der Südspitze Afrikas

Ein Wal taucht aus dem Wasser auf
Vor der Küste von Herma­nus taucht ein Südkaper-Wal aus dem Wasser auf
© Rainer Schimpf/Barcroft Images
Im Rücken die Berge, vor uns das Meer: Hermanus ist ein Kleinod fast am Ende Afrikas – und der wohl beste Platz, um Wale zu beobachten.
Von Marc Goergen

Drei Tage lang hat die See gewütet, hat Welle um Welle gegen die Klippen geschleudert und die ­lianenartigen Kelp-Pflanzen vom Meeresgrund gerissen, um sie wie erschöpfte Riesenwürmer am Strand zurückzulassen. Drei Tage lang war hier in Hermanus – dem eigentlich besten Ort der Welt, um Wale zu beobachten – an vieles zu denken. An Ausflüge zu den kilometerlangen Stränden der Umgebung, an Besuche einer nahen Weingegend, die ­"Hemel en Aarde"heißt, also Himmel und Erde, und in all ihrer Verwunschenheit tatsächlich dem Himmel auf Erden gleicht. Nur eines war in dieser Zeit nicht möglich: raus aufs Meer und Wale beobachten.

Ein älterer Mann redet mit zwei Touristen. Im Hintergrund das brandende Meer.
Walkenner Dave de Beer arbeitet auf Bootstouren als Guide
© Marc Goergen

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker