Radverkehr Hamburg baut 50 Kilometer neue Radwege – Kritik von der CDU

Hamburg hat nach Angaben der Verkehrsbehörde im vergangenen Jahr 50 Kilometer Radwege saniert oder neu gebaut. (Symbolbild) Foto
Hamburg hat nach Angaben der Verkehrsbehörde im vergangenen Jahr 50 Kilometer Radwege saniert oder neu gebaut. (Symbolbild) Foto
© Jonas Walzberg/dpa
Hamburg meldet 50 Kilometer neue oder sanierte Radwege – doch die CDU sieht die Stadt deutlich hinter den eigenen Zielen zurück.

Hamburg hat im vergangenen Jahr rund 50 Kilometer Radwege neu gebaut oder saniert. "Unser Ziel ist, dass Radfahren für alle Hamburgerinnen und Hamburger noch attraktiver und komfortabler wird", erklärte Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne). Das Fahrrad habe eine zentrale Bedeutung in der rot-grünen Verkehrsplanung und -strategie. Insgesamt seien seit 2020 bereits 343 Kilometer Radwege gebaut oder saniert worden.

Daneben werde das Veloroutennetz zum Hamburger Radnetz weiterentwickelt. Zudem sei unter anderem die Beschilderung verbessert und ein standardisiertes Vorgehen zur Nachrüstung von Schutzelementen an Radfahrstreifen erarbeitet worden. Mit der Radbrücke Halskestraße sei darüber hinaus die erste reine Radbrücke Hamburgs gebaut worden. 

Die CDU-Opposition warf Tjarks vor, sich für Erfolge feiern zu lassen, die es gar nicht gebe. "50 Kilometer neue Radwege sind nicht nur knapp 25 Prozent weniger als im Vorjahr, sondern auch weit entfernt vom selbstgesetzten Ziel von 60 Kilometern pro Jahr", sagte Fraktionsvize Richard Seelmaecker. Angesichts des von den Grünen unterstützten Zukunftsentscheids stünden die aktuellen, äußerst niedrigen Ausbauzahlen in einem deutlichen Widerspruch zu ihrem eigenen Anspruch.

dpa