Straßenschäden
Winterschäden: Hamburg kündigt Schlagloch-Offensive an

Der Senat will den Winterschäden auf Hamburgs Straßen mit einer konzertierten Aktion begegnen. (Archivbild) Foto: Rabea Gruber/d
Der Senat will den Winterschäden auf Hamburgs Straßen mit einer konzertierten Aktion begegnen. (Archivbild) Foto
© Rabea Gruber/dpa
Wochenlange Temperaturen um den Gefrierpunkt machen Hamburgs Straßen zu schaffen. Der Senat spricht angesichts vieler Schlaglöcher von großen Herausforderungen - und will handeln.

In einer konzertierten Aktion will der rot-grüne Senat der Winterschäden auf Hamburgs Straßen Herr werden. Die anhaltenden Wechsel zwischen Frost und Tauwetter hätten in der Stadt in diesem Jahr zu deutlich mehr Schlaglöchern geführt, teilten Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) und Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) mit. 

"Mit der gebündelten Aktion zur Schlaglochbeseitigung sorgen wir dafür, dass die wetterbedingten Straßenschäden schnellstmöglich wieder in Ordnung gebracht werden", versprach Dressel. Bezirksämter und Hafenbehörde sollen dabei abgestimmt mit ihren Dienstleistern und Straßenbaufirmen zusammenarbeiten. 

Ausmaß der Schäden noch unklar

Das gesamte Ausmaß der Schäden und der Kosten für ihre Beseitigung sei wegen der anhaltend schwierigen Wetterlage noch nicht abschließend zu beziffern. 

Dennoch werde der Senat dafür sorgen, "dass Hamburgs Straßen schnellstmöglich wieder gut befahrbar sind", sagte Tjarks. "Wir bündeln die Kräfte der Stadt, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und die Schäden nach diesem ungewöhnlich kalten und langen Winter effizient zu reparieren." 

Hauptverkehrsstraßen und gefährliche Schlaglöcher als erste dran

Erste Priorität haben demnach die Hauptverkehrsstraßen und besonders gefährliche Schäden auf untergeordneten Straßen. Anschließend sollen dann Bezirksstraßen "mit gesamtstädtischer Bedeutung" und schließlich die übrigen Bezirksstraßen folgen.

Bezirksämter und die Hafenbehörde HPA sollen Firmen sofort damit beauftragen, vorgegebene Straßenzüge systematisch abzufahren und Schlaglöcher gegebenenfalls mit Heißasphalt zu verfüllen, hieß es.

dpa