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Warnstreik legt Buslinien in Hamburg erneut lahm

Vom Warnstreik betroffen sind nach Angaben der Hochbahn voraussichtlich 30 der 112 Buslinien. (Archivbild) Foto: Marcus Brandt/d
Vom Warnstreik betroffen sind nach Angaben der Hochbahn voraussichtlich 30 der 112 Buslinien. (Archivbild) Foto
© Marcus Brandt/dpa
In Hamburg stehen am Donnerstag erneut viele Busse wegen eines Warnstreiks still. Welche Linien betroffen sind und wie die Hochbahn Fahrgästen empfiehlt, ihr Ziel trotzdem zu erreichen.

Am dritten und vorerst letzten Warnstreiktag vor der nächsten Verhandlungsrunde bei der Hamburger Hochbahn ist erneut mit teils erheblichen Einschränkungen zu rechnen. Diesmal sollen, von Donnerstag 3.00 Uhr an, für 24 Stunden die Busse vor allem im Osten der Stadt stillstehen.

Die Hochbahn geht nach eigenen Angaben davon aus, dass 30 der insgesamt 112 Buslinien betroffen sind. Voraussichtlich gar nicht fahren demnach die Linien 8, 9, 10, 11, 27, 116, 118, 160, 162, 167, 255, 260, 263, 368, 608 und X35. Einen "instabilen Teilbetrieb" werde es auf den Linien 12, 16, 23, 25, 28, 31, 105, 168, 171, 261, 554, 567, X22 und X27 geben.

Die Hochbahn appelliert an die Fahrgäste, möglichst auf U- und S-Bahnen auszuweichen, da diese – ebenso wie die Hadag-Fähren – nicht vom Streik betroffen seien. 

Verdi fordert in den Tarifverhandlungen bei der Hochbahn unter anderem 7,5 Prozent mehr Lohn mit einer sozialen Komponente für die unteren Entgeltgruppen sowie einen 200-Euro-Mietkostenzuschuss für Auszubildende. Die nächste Verhandlungsrunde soll am Freitag stattfinden.

dpa