Versandhandel
Handelskonzern Otto stellt Geschäftszahlen vor

Zum Otto-Konzern gehören Handelsgesellschaften wie Baur, Frankonia und Limango. (Archivbild.) Foto: Marcus Brandt/dpa
Zum Otto-Konzern gehören Handelsgesellschaften wie Baur, Frankonia und Limango. (Archivbild.) Foto
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Die Bilanz der Plattform otto.de liegt schon vor. Der Marktplatz konnte sich demnach gegen Wettbewerber behaupten. Aber wie erging es den anderen Gesellschaften des Hamburger Konzerns?

In Zeiten wandelnder Einkaufsgewohnheiten stellt der Hamburger Handelskonzern Otto Group am Donnerstag (10.30 Uhr) die Zahlen des jüngsten Geschäftsjahres vor. Schon bekannt sind die Zahlen der Plattform otto.de, auf die im vorigen Geschäftsjahr nahezu ein Drittel des Gesamtumsatzes entfiel. 

Der Umsatz der Plattform wuchs demnach im zurückliegenden Geschäftsjahr um sieben Prozent auf 4,7 Milliarden Euro. Mit Blick auf die Branche ist das ein wohl überdurchschnittlicher Wert. Deckungsgleiche Vergleichszahlen liegen aber nicht vor. Otto verdient an eigenen Verkäufen sowie an Zahlungen von Händlern, die die Plattform nutzen und ihre Waren dort bewerben. 

Otto konkurriert mit Unternehmen wie Amazon, aber auch zunehmend mit chinesischstämmigen Billiganbietern wie Temu und Shein um Kundschaft. Zudem locken soziale Medien wie TikTok Käufer an, und Produktsuchen verlagern sich von Webbrowsern zu KI-Chatbots.

dpa