Diskriminierender Gesang
Eintracht muss mehr als 440.000 Euro Strafe zahlen

Im Spiel gegen den 1. FC Köln brannten Fans von Eintracht Frankfurt Pyrotechnik ab. (Archivbild) Foto: Federico Gambarini/dpa
Im Spiel gegen den 1. FC Köln brannten Fans von Eintracht Frankfurt Pyrotechnik ab. (Archivbild) Foto
© Federico Gambarini/dpa
Eintracht Frankfurt muss wegen des Fehlverhaltens der eigenen Anhänger tief in die Tasche greifen. Betroffen sind gleich mehrere Bundesliga-Spiele.

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt muss wegen des Fehlverhaltens seiner Fans eine Geldstrafe in Höhe von 440.250 Euro zahlen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bunds ahndete zehn Fälle wegen unsportlichen Verhaltens und einen Fall wegen diskriminierenden unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger.

Demnach wurde vor Beginn der Bundesliga-Partie beim 1. FC Köln am 22. November ein diskriminierender Sprechgesang angestimmt. Zudem brannten Frankfurter Anhänger 94 Bengalische Feuer, sieben Raketen und sechs Böller ab. Nach Spielende wurde den Angaben zufolge auch noch Choreomaterial verbrannt. Es entwickelte sich ein größeres Feuer, das die Feuerwehr kontrolliert abbrennen ließ.

Weitere Strafen betreffen die Spiele der laufenden Bundesliga-Saison bei Borussia Dortmund, beim Hamburger SV, beim SC Freiburg, bei Bayer Leverkusen, gegen den 1. FC Union Berlin, beim 1. FC Heidenheim sowie bei Borussia Mönchengladbach.

dpa