Beim landesweiten Warntag in Hessen haben wie geplant Sirenen geheult und Warnmeldungen die Smartphones erreicht. Innenminister Roman Poseck (CDU) zog nach dem Probealarm um 10.00 Uhr eine erste positive Bilanz. Rückmeldungen aus Leitstellen und Kommunen deuteten darauf hin, dass es landesweit keine größeren Störungen gegeben habe. In einzelnen Fällen habe es lediglich kleinere Verzögerungen im Minutenbereich bei der Auslösung der Warnungen gegeben, die nun überprüft würden.
Ob alle Systeme überall wie vorgesehen funktioniert haben, soll jetzt ausführlich ausgewertet werden. Dazu sammeln das Innenministerium und die Kommunen die Rückmeldungen aus den Leitstellen sowie von Bürgerinnen und Bürgern. Der Probealarm soll dabei helfen, dass im Ernstfall alles richtig funktioniert.
Sirenennetz zentraler Bestandteil der Warnstruktur
Der Probealarm begann um 10.00 Uhr, um 10.30 Uhr folgte die Entwarnung. Nach Angaben des Innenministeriums wurden auch Warnkanäle wie Cell Broadcast und Warn-Apps getestet. Ein zentraler Bestandteil bleibe jedoch das Sirenennetz. Nach Ministeriumsangaben verfügen derzeit rund 85 Prozent der hessischen Kommunen über Sirenen zur Warnung der Bevölkerung.