Im Endspurt um die Teilnahme an den Playoffs in der Basketball-Bundesliga haben die Rostock Seawolves weiter an Boden verloren. Das Team von Coach Przemyslaw Frasunkiewicz unterlag bei den MHP Riesen Ludwigsburg mit 61:75 (39:41) und kassierte damit die vierte Niederlage in Serie. Damit fielen die Mecklenburger vorerst sogar auf den elften Tabellenplatz zurück.
Dabei war Rostock gut in die Partie gestartet. Zwar gaben die Mecklenburger im ersten Viertel mehrmals eine klare Führung aus der Hand, lagen nach zehn Minuten aber wieder mit sieben Punkten vorn. Im weiteren Verlauf bis zur Pause steigerte sich Ludwigsburg jedoch. Stefan Smith brachte sein Team mit zwei verwandelten Freiwürfen erstmals wieder in Führung.
Der Rückstand der Seawolves wuchs dann im dritten Viertel deutlich an. Ihnen gelang es meist nicht, ihre Angriffe erfolgreich abzuschließen. Lediglich acht Punkte verbuchte Rostock und lag zu Beginn des Schlussabschnitts mit 47:56 zurück.
Eine Wende blieb danach aus. Die Hausherren hielten Rostock auf Distanz und feierten schließlich einen klaren Sieg. Bester Werfer aufseiten der Gäste war TJ Crockett, der 24 Punkte erzielte.
Bereits am Montag stehen die Norddeutschen dann vor der nächsten Herausforderung. Dann ist das Team zu Gast bei Titelverteidiger FC Bayern München.