Die Inflation in Mecklenburg-Vorpommern hat im März deutlich angezogen. Lag das Preisniveau im Februar noch 1,8 Prozent über dem Niveau ein Jahr zuvor, ermittelte das Statistische Landesamt für März eine Teuerungsrate von 2,7 Prozent.
Vor allem die Kraftstoffpreise zogen in der Folge des Iran-Kriegs an - um 18,1 Prozent im Vergleich zum März 2025, wie das Amt meldete. Heizöl war im März demnach 21,1 Prozent teurer als im Vorjahresmonat, Gas verbilligte sich hingegen um 2 Prozent. Für Strom musste den Statistikern zufolge 8 Prozent weniger bezahlt werden als im März 2025.
Preise an Supermarktkasse weniger gestiegen
An der Supermarktkasse merkten die Verbraucher hingegen noch nicht so viel - die Preise für Nahrungsmittel lagen im März 1,1 Prozent über dem Vorjahresniveau, wie das Amt berichtete. Brot war demnach 1,6 Prozent teurer als vor einem Jahr, Fleisch verteuerte sich um 3,3 Prozent, Fisch um 2,6 Prozent, Obst um 3,7 Prozent und Gemüse um 0,9 Prozent.
Auch bundesweit katapultierten massiv gestiegene Energiepreise die Inflationsrate auf 2,7 Prozent. Dies ist der höchste Stand seit Januar 2024, wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Berechnungen mitteilte. Im Februar hatten die Verbraucherpreise 1,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats gelegen.