Einer größeren Silvester-Feiergemeinde auf Rädern hat die Polizei in Stralsund einen Strich durch die Rechnung gemacht. Beamte stoppten laut Polizei kurz vor Mitternacht einen Transporter, weil ein Zeuge Alkoholisierung beim Fahrer vermutete. Der 19 Jahre alte Fahrer war laut Polizei allerdings weder alkoholisiert noch stand er unter Drogen. Allerdings befanden sich den Angaben zufolge zusätzlich zu den zwei Beifahrern auf der vorderen Dreiersitzbank im Laderaum 13 weitere Mitfahrer.
Die Passagiere im Alter zwischen 16 und 20 waren demnach ungesichert unterwegs, ohne Sicherheitsgurte oder ordnungsgemäßen Sitzplätze. Zudem hatte der Fahrer für den Transport so vieler Menschen nicht die erforderliche Fahrerlaubnisklasse. Gegen ihn und den 21-jährigen Fahrzeughalter, der sich ebenfalls im Laderaum befand, wurden Anzeigen erstattet. Die Weiterfahrt wurde untersagt.
Der Polizeieinsatz habe über Mitternacht hinaus angedauert, so dass die Beteiligten währenddessen ins neue Jahr gerutscht seien. "Sicherlich nicht die Silvesterparty, die sich alle vorgestellt hatten", schrieb die Polizei. Vermutlich seien sie auf dem Weg zu einer Feier gewesen.