Ob Mecklenburg oder Vorpommern, auf dem Festland oder auf den Inseln - Mecklenburg-Vorpommern erscheint vielerorts wieder in einem strahlenden Gelb. Grund ist die Blüte der Rapsfelder. Die gelben Felder stünden nicht nur für Frühling, betonte jüngst Marco Gemballa, Vizepräsident des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Raps sei für viele Betriebe ein wirtschaftliches Rückgrat.
Aus Rapssaat entstehen laut Verband Speiseöl, Biodiesel oder Rapsschrot als Futtermittel. Zudem lockere Raps den Boden und verbessere die Bedingungen für nachfolgende Feldfrüchte und biete auch Millionen Insekten eine Lebensgrundlage.
Laut Landesbauernverband ist MV mit rund 193.000 Hektar Winterraps erneut Spitzenreiter beim Rapsanbau in Deutschland. Etwa 18 Prozent der Ackerfläche im Land werden demnach mit Raps bestellt. 2025 habe die Fläche bei 188.000 Hektar gelegen.