Christopher Street Day
Bunt, laut und friedlich: CSD zieht durch Düsseldorf

Buntes Fest für Toleranz und Verständnis - der CSD zog durch Düsseldorf. Foto: Benjamin Westhoff/dpa
Buntes Fest für Toleranz und Verständnis - der CSD zog durch Düsseldorf. Foto
© Benjamin Westhoff/dpa

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Tausende ziehen durch Düsseldorf - um Vielfalt zu feiern und für die Rechte queerer Communitys zu demonstrieren. Beim CSD blieb alles friedlich, Autofahrer in der Innenstadt brauchten aber Geduld.

Unter dem Motto „Wir bleiben bunt und laut!“ sind Tausende Menschen zum Christopher Street Day (CSD) lautstark durch Düsseldorf gezogen. „Für mehr Liebe in der Welt“ oder „CSD statt AFD“ stand auf Transparenten, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hochhielten. Manche waren bunt kostümiert, manche im Alltagslook. 

Ein Teilnehmer mit großem Kreuz und Priestergewand forderte auf seinem Transparent „Kirche sollte bunter werden“. „Only very fragile Egos fear Equality“ („Nur sehr zerbrechliche Egos fürchten Gleichberechtigung“), hieß es auf einem anderen Transparent. „Wir für Vielfalt“ stand auf einem großen Banner.

Friedlicher Zug - und Verkehrschaos

Die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl auf 6.000, erwartet worden waren rund 7.500 Menschen. Rund um den Zug, der in diesem Jahr auf einer besonders langen Route durch die Innenstadt führte, blieb alles friedlich. Allerdings habe es massive Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt gegeben, sagte ein Polizeisprecher. Die Autofahrer hätten aber Verständnis gezeigt.

Rund um die Kundgebung findet ein mehrtägiges Straßenfest mit Aktionen und Partys verschiedener Organisationen statt, zu dem ebenfalls Tausende Besucher erwartet werden, wie der Veranstalter auf seiner Webseite mitteilte. Neben queeren Menschen besuchen auch sogenannte „Allies“ die Festlichkeiten - also Menschen, die die queere Community aktiv unterstützen.

CSD wird weltweit gefeiert

Mit dem Christopher Street Day wird jedes Jahr in vielen Städten weltweit an die Rechte queerer Menschen erinnert. Die Bezeichnung queer umfasst ein breites Spektrum an Identitäten. Dazu gehören lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche sowie nicht-binäre Menschen.

dpa