Fahndung
Entführung in Gevelsberg: Polizei fahndet mit Foto

Wegen einer mutmaßlichen Entführung rückte die Polizei in Gevelsberg aus. (Archivbild) Foto: Alex Talash/dpa
Wegen einer mutmaßlichen Entführung rückte die Polizei in Gevelsberg aus. (Archivbild) Foto
© Alex Talash/dpa
Die Ermittlungen nach einer mutmaßlichen Entführung in Gevelsberg laufen weiter. Zwei Verdächtige wurden bereits festgenommen - nun sucht die Polizei mit Bild nach einem weiteren Mann.

Nach der mutmaßlichen Entführung eines jungen Mannes in Gevelsberg fahndet die Polizei mit einem Foto nach einem weiteren Tatverdächtigen. Der Mann soll gemeinsam mit zwei weiteren Beteiligten einen 21-Jährigen gefangen gehalten und bedroht haben, wie die Polizei mitteilte. Zwei Tatverdächtige seien bereits festgenommen worden. 

Der weiterhin flüchtige Verdächtige soll etwa 1,72 Meter groß sein und eine athletische Statur haben. Er habe einen Vollbart und eine Glatze. Der Mann könne eine scharfe Schusswaffe bei sich tragen, teilte die Polizei weiter mit. Zeugen sollten den Mann keinesfalls ansprechen oder festhalten, sondern die Polizei informieren.

21-Jähriger wohl in Auto gezerrt und gefangen gehalten

Bei der mutmaßlichen Entführung ging es nach ersten Polizeiangaben wohl um Zahlungsstreitigkeiten. Der 21-Jährige sei am vergangenen Donnerstag unter Androhung einer Waffe in ein Auto gezerrt und weggebracht worden. Der Geschädigte sei dabei leicht verletzt worden, hieß es am Samstag. Nach rund drei Stunden sei er wieder freigelassen worden.

Die Behörden ermitteln wegen Geiselnahme, schweren Raubs und gefährlicher Körperverletzung. Ein 34-jähriger Verdächtiger sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft. Gegen einen möglicherweise ebenfalls beteiligten 30-Jährigen wurde der Haftbefehl unter Auflagen außer Vollzug gesetzt. 

Ein dritter Mann kam nach einer Festnahme wieder auf freien Fuß. Dem 32-Jährigen könne keine direkte Tatbeteiligung nachgewiesen werden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.

Die Identität des flüchtigen Verdächtigen sei den Behörden bekannt, hieß es.

dpa

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